Vorsicht Arzneimittelfälschung!

Für Bayer steht Patientenschutz im Vordergrund

Die Gesundheitsversorgung ist in Deutschland sicher. Doch auch hierzulande können Patienten Opfer von Arzneimittelfälschungen werden, etwa beim Kauf im Internet oder im Ausland. Bayer engagiert sich im Kampf gegen den illegalen Handel mit gefälschten Medikamenten. Arzneimittelfälschungen haben sich in den letzten Jahren weltweit zu einem ernsten Problem entwickelt. Gefälschte Arzneimittel bedrohen im schlimmsten Fall die Gesundheit und das Leben des ahnungslosen Anwenders.

Fälschungen: So können Sie sich schützen

Hier erfahren Sie, wie Sie sich und Ihre Gesundheit vor Arzneimittelfälschungen schützen können.

Fälschungen erkennen

Fälschungen erkennen
Wie können Sie Arzneimittelfälschungen erkennen, vor allem beim Kauf im Internet oder auf Reisen? Wir helfen weiter.
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Hintergrund-Informationen

Hintergrund-Informationen

Wir geben auf folgende Fragen Antwort:

  • Wer ist von Fälschungen betroffen?
  • Was sind Fälschungen?
  • Gibt es mit Fälschungen vergleichbarer minderwertiger Produkte?
  • Welche Risiken bestehen für die Gesundheit?
  • Welche Probleme gibt es weltweit?
  • Welche Organisationen, Verbände und Behörden können helfen?

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Gefährliche medizinische Fantasieprodukte

Gefährliche medizinische Fantasieprodukte
Sie sehen aus wie echte Medikamente. Der Produktname klingt vertraut. Das Logo eines renommierten Arzneimittelherstellers prangt auf der Packung. Doch der Schein trügt. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Fantasie-Produkte erkennen.
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Bayers Engagement gegen Arzneimittelfälschungen

Bayers Engagement gegen Arzneimittelfälschungen
Mit der Kampagne „Vorsicht Fälschung“ startet Bayer den Kampf gegen Arzneimittelfälschungen und kooperiert mit in- und ausländischen Behörden, die sich diesem Problem widmen.
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Links zum Thema Medikamentenfälschungen

Links zum Thema Medikamentenfälschungen
In unserer Link-Sammlung finden Sie nützliche Websites zu nationalen und internationalen Organisationen, die sich dem Thema Arzneimittelfälschung annehmen.
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News und Meldungen zu Medikamentenfälschungen

Günstige Preise in Entwicklungsländern locken Fälscher

Arzneimittelbehörde warnt vor gefälschten Hepatitis-C-Medikamenten

Häufig unterscheiden sich Fälschungen nur in winzigen Details vom Originalpräparat. So auch im aktuellen Fall: In den vergangenen Wochen sind in Deutschland immer wieder gefälschte Hepatitis-C-Medikamente auf den Markt gelangt. Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind mehrere Präparate zur Behandlung von chronischer Hepatitis C bei Erwachsenen betroffen.

Die gefälschten Tabletten hätten teilweise eine andere Farbe als üblich. Daneben tauchten Rechtschreibfehler auf dem Umkarton auf. Ebenso könnten die Fälschungen an veränderten Details an der Verpackung zu erkennen sein, wobei eine Unterscheidung ohne direkten Vergleich mit einer Originalverpackung nicht möglich sei, wie das BfArM erklärt.

In einigen der bereits kontrollierten Packungen enthielten die Tabletten zwar die richtigen Wirkstoffe in der entsprechenden Dosierung, und es bestand keine Gefahr für den Anwender. Das BfArM rät dennoch allen Patienten, ihre Medikamente genauestens zu prüfen und im Zweifelsfall einen Apotheker zu Rate zu ziehen.

Lohnendes Geschäft für Betrüger

Die zunehmende Anzahl an Fälschungen lässt vermuten: Die Manipulation ist für die Betrüger offenbar sehr lukrativ. Die Fälscher kaufen dafür Arzneimittel in Entwicklungsländern preiswert auf, manipulieren die Verpackung indem sie die Medikamente in nachgemachte Umverpackungen sortieren und bringen die so bearbeiteten und gefälschten Produkte möglichst gewinnbringend in anderen Ländern wieder in den Handel. Vermutlich sind die derzeit betroffenen Medikamente ebenfalls auf diesem Weg nach Deutschland gelangt. Arzneimittelhersteller versehen ihre Produkte deshalb häufig mit speziellen „Länderkennungen“ – etwa durch eine andere Färbung der Tabletten.

Genaueres über die betroffenen Medikamente und Chargen-Nummern finden Sie auf der Internetseite des BfArM.


1.09.2017
Quelle: Artikel „Guten Pillen, schlechte Pillen“, BfArM