Umweltschutz

Unsere Verantwortung für den Schutz der Umwelt nehmen wir auf vielfältige Weise wahr: Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Belastungen für die Umwelt durch unsere Geschäftstätigkeit zu verringern, und entwickeln Produktlösungen, die der Umwelt zugutekommen. Für uns ist der effiziente Umgang mit Rohstoffen und Energie sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll: Unsere Maßnahmen entlasten die Umwelt und senken gleichzeitig die Kosten für Material, Energie, Emissionen und Entsorgung.

Verantwortlich für die Steuerung und Kontrolle der Bereiche Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz (Health, Safety and Environment, HSE) ist konzernweit die gleichnamige Enabling Function. Sie legt Ziele, Leistungskennzahlen und Rahmenbedingungen u. a. in Form von Konzernregelungen fest, wie die „HSE Management und HSE Key Requirements“. Konzernweit sind geltende HSE-Managementsysteme in die Geschäftsprozesse integriert. Die operative Umsetzung erfolgt in den Divisionen. Die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Konzernregelungen durch die Enabling Function „HSE“ sowie verpflichtende, regelmäßige interne Audits und externe Zertifizierungen sorgen dafür, dass die Systeme an allen Standortenden jeweiligen Anforderungen entsprechen. mehr 

Energie

Der Energiebedarf unserer Produktion hängt von den Produktionsprozessen und der Tiefe unserer Wertschöpfungskette ab. Besonders energieintensiv ist unsere Rohstoffgewinnung einschließlich Aufbereitung und Weiterverarbeitung für die Herstellung von Pflanzenschutzmittelvorprodukten. Im Pharmabereich ist die Gewinnung innovativer Wirkstoffe ebenfalls energieintensiv.

Der Gesamtenergieeinsatz des Konzerns stieg im Vergleich zum Vorjahr um 34,0 % auf 38,7 Petajoule. Dies ist auf die erste ganzjährige Erfassung des Energieeinsatzes an den Standorten des akquirierten Agrargeschäfts zurückzuführen. Mit steigendem Produktionsvolumen wächst auch der für die Produktionsprozesse benötigte Primär- und Sekundärenergieeinsatz.

Die als Verhältnis der eingesetzten Energie zum Außenumsatz von uns berichtete Energieeffizienz ist im Jahr 2019 von 218,51 kWh/T € auf 247,15 kWh/T € gesunken.

Energiemanagementsysteme wie ISO 50001 helfen bei der Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen auch in den Produktionsprozessen, bei der Entwicklung neuer Produktionsprozesse und bei der Umstellung von Produktionsprozessen. Umgesetzte Projekte zur Energieeinsparung an verschiedenen Standorten beschreiben wir im Bericht an CDP. mehr 

Emissionen in die Luft

Klimaschutz

Klimaschutz und die damit einhergehende Reduktion von Treibhausgas-Emissionen sind für uns von hoher Bedeutung. Daher haben wir uns in diesem Bereich ambitionierte Ziele gesetzt. Unsere weiterentwickelte Nachhaltigkeitsstrategie enthält ein umfassendes Maßnahmenpaket im Bereich Klimaschutz. Bis 2030 streben wir die Klimaneutralität in unserer Produktion an und werden zur Zielerreichung mehrere strategische Hebel ansetzen. Mehr dazu lesen Sie im Nachhaltigkeitsbericht und im Kernthema Klimaschutz.mehr

Bayer hat die Empfehlungen der Task Force on Climate-related Disclosures (TCFD), der Initiative zur Unternehmensberichterstattung bzgl. klimabezogener finanzieller Chancen und Risiken aufgegriffen. Die nachfolgende TCFD-Tabelle gliedert sich in die vier Kernbereiche Unternehmensführung (Governance), Strategie, Risikomanagement sowie Kennzahlen und Ziele und zeigt auf, wo die relevanten Themenbereiche zu finden sind.

TCFD-Index

Offenlegung Schwerpunktbereich Einzelheiten zur Offenlegung Unternehmensquelle
Unternehmensführung (Governance) Die Organisationsstruktur des Unternehmens im Hinblick klimabedingter Risiken und Chancen a) Darstellung der Aufsicht von Klimarisiken
⁢und -chancen durch die Geschäftsführung
CDP Klimabericht: C1.1, C1.1a, C1.1b;
Nachhaltigkeitsbericht: 2. Unternehmensführung
Geschäftsbericht: 3.2.3 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken durch den Vorstand
b) Beschreibung der Rolle des Managements bei der Bewertung und dem Management klimabezogener Risiken und Chancen CDP Klimabericht: C1.2, C1.2a; C2.2b, C2.2d;
Nachhaltigkeitsbericht: 2. Unternehmensführung
Geschäftsbericht: 3.2 Chancen- und Risikobericht, 4. Corporate-Governance-Bericht
Strategie Die gegenwärtigen und potenziellen Auswirkungen klimabedingter Risiken und Chancen auf die Geschäftstätigkeit, die Strategie und die Finanzplanung a) Darstellung klimabezogener Risiken und Chancen der Organisation auf kurz-, mittel- und langfristiger Sicht CDP Klimabericht: C2.1, C2.2c, C2.2d, C2.3, C2.3a, C2.4, C2.4a; C2 Risiken und Chancen
Nachhaltigkeitsbericht: Abschnitt Nachhaltigkeitsstrategie
Geschäftsbericht: 1.2 Strategie, Steuerung und Management
b) Beschreibung der Auswirkungen von Klimarisiken und -chancen auf das Geschäftsmodell, die Unternehmensstrategie und die Finanzplanung CDP Klimabericht: C2.3a, C2.4a, C2.5, C2.6, C3.1, C3.1c,
Nachhaltigkeitsbericht: Abschnitt Nachhaltigkeitsstrategie
Geschäftsbericht: 1.2 Strategie, Steuerung und Management
c) Darstellung der Belastbarkeit der Unternehmensstrategie unter Einbeziehung verschiedener Klimaszenarien, einschließlich eines „2°C oder niedriger“ Szenarios. CDP Klimabericht: C3.1a, C3.1d;
Risikomanagement Die Prozesse zur Identifikation, Bewertung und zum Management klimabezogener Risiken a) Erläuterung der Prozesse zur Identifizierung und Bewertung klimabezogener Risiken. CDP Klimabericht: C2.2, C2.2a, C2.2b, C2.2c, C2.2d,
Nachhaltigkeitsbericht: 2.7. Nachhaltigkeitsmanagement, 4.2 Nachhaltigkeit in der Lieferkette
Geschäftsbericht: 3.2 Chancen- und Risikobericht
b) Erläuterung der Prozesse zum Management von Klimarisiken CDP Klimabericht: C2.2d, C2.3a, C3.1c, C4.3c
Nachhaltigkeitsbericht: 2.7 Nachhaltigkeitsmanagement
Geschäftsbericht: 1.2 Strategie, Steuerung und Management, 3.2.1 Konzernweites Chancen- und Risikomanagementsystem
c) Beschreibung wie die Prozesse aus a) und b) in das Risikomanagement der Organisation eingebunden werden. CDP Klimabericht: C2.2; C2.2a, C2.2b, C2.2c, C2.2d, C2.3a
Nachhaltigkeitsbericht: Abschnitt Nachhaltigkeitsstrategie
Geschäftsbericht: 1.2 Strategie, Steuerung und Management - Nachhaltigkeit, 3.2 Chancen- und Risikobericht
Kennzahlen und Ziele Die Kennzahlen und Ziele, die zur Bewertung und Steuerung relevanter klimabezogener Risiken und Chancen verwendet werden a) Offenlegung der zur Bewertung von Klimarisiken und -chancen verwendeten Metriken im Einklang mit den Strategie- und Risikomanagementprozessen der Organisation. CDP Klimabericht: C2.2b, C2.3a, C5, C6, C7, C8, C9, C11
Nachhaltigkeitsbericht: GRI-Inhaltsindex
Geschäftsbericht: 1.Umweltschutz und Sicherheit, 5.4 Nichtfinanzielle und sonstige Angaben der Bayer AG
b) Offenlegung von Scope 1, Scope 2 und, sofern angemessen, Scope 3 Treibhausgasemissionen und den damit verbundenen Risiken CDP Klimabericht: C6.1, C6.3, C6.5, C5, C6, C7
Nachhaltigkeitsbericht: 7.3. Emissionen in die Luft, 4. Nachhaltigkeit in der Lieferkette
Geschäftsbericht: 1.7 Umweltschutz und Sicherheit, 5.4 Nichtfinanzielle und sonstige Angaben der Bayer AG
c) Beschreibung der Ziele sowie der Zielerreichung der Organisation in Bezug auf das Management klimabezogener Risiken und Chancen. CDP Klimabericht: C4.1, C4.1b, C4.2; C4
Nachhaltigkeitsbericht: Abschnitt Nachhaltigkeitsstrategie, Klimaschutz (SBT), Unsere Nachhaltigkeitsziele
Geschäftsbericht: 1.2 Strategie, Steuerung und Management

Unternehmensquellen:
Bayer Geschäftsbericht 2019 / Bayer Nachhaltigkeitsbericht 2019 / Bayer CDP Klimabericht 2019 (Geschäftsjahr 2018)

Treibhausgasemissionen

Emissionen in die Luft stammen bei Bayer größtenteils aus der Verbrennung von primären Energieträgern wie Gas und Öl. Diese dienen der Erzeugung von Strom, Dampf und Hilfsenergien (wie Wärme und Kälte) für die Herstellung unserer Produkte. Außerdem entstehen Emissionen in der Konzern-Fahrzeugflotte sowie der Rohstoffgewinnung und -aufbereitung.

Bei der Berichterstattung über die Treibhausgas-Emissionen (THG) berücksichtigen wir die Empfehlungen des „Greenhouse Gas Protocol“ (GHG-Protokoll). 2019 nahmen analog zum erhöhten Energieeinsatz auch unsere gesamten Treibhausgas-Emissionen nach der marktorientierten Methode zu. Sie stiegen auf 3,71 Mio. t CO2-Äquivalente (2,88 Mio. t CO2-Äquivalente im Jahr 2018). Die spezifischen Treibhausgas-Emissionen erhöhten sich von 78,31 (kg CO2e/T € Außenumsatz) im Jahr 2018 auf 85,2 im Jahr 2019.mehr 

Wasser – eine lebenswichtige Ressource

Wasser und Abwasser

Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser ist fester Bestandteil unseres Engagements für Nachhaltigkeit. Sauberes Wasser in ausreichenden Mengen ist eine Voraussetzung für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Wir verpflichten uns in unserer Position zum Thema Wasser zur Einhaltung internationaler Vorgaben sowie nationaler und lokaler Gesetze, um die Ressource Wasser zu schützen, möglichst sparsam zu verwenden und Emissionen in das Wasser weiter zu reduzieren. Von den Standorten in wasserarmen bzw. von Wasserknappheit bedrohten Regionen konnten 2019 bereits 95 % ein Wassermanagement vorweisen. 

In unserer „Water Stewardship“-Strategie adressieren wir vielfältige Faktoren rund um das Thema Wasser: von der operativen Wassernutzung über innovative Produkte, wie z. B. Saatgut, das mit weniger Wasser auskommt, bis hin zu unserem Engagement in der Wertschöpfungskette und der Zusammenarbeit mit Partnern. Über unseren Umgang mit Wasser und dem unternehmensbezogenen „Water Footprint“ berichten wir ausführlich in unserer jährlichen Antwort zum „CDP Water Disclosure“. In den vergangenen Jahren wurden wir wiederholt in die „CDP Water A“-Liste (Leadership-Status) aufgenommen.mehr 

Abfall und Recycling

Durch systematisches Abfallmanagement wollen wir Materialverbräuche und Entsorgungsmengen auf einem möglichst geringen Niveau halten. Dazu tragen Abfalltrennung, sichere Entsorgungswege und ökonomisch sinnvolle Recyclingverfahren bei. Entsprechend den Konzernregelungen sind alle Produktionsstandorte verpflichtet, Abfälle zu vermeiden, zu recyceln, zu reduzieren sowie sicher und umweltgerecht zu entsorgen. Einfluss auf die Abfallmengen und Verwertungswege haben außerdem Produktionsschwankungen und Sanierungsarbeiten an Gebäuden und auf Betriebsgeländen.

Bei einem Großteil unserer Materialien sind Wiederverwertung und Aufbereitung aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht möglich, insbesondere bei Arznei- und Pflanzenschutzmitteln. Innerhalb dieses Rahmens nutzen wir in unseren Divisionen die Möglichkeiten für die Wiederverwertung. Produktionsbezogenes sowie stoffbezogenes Recycling erfolgt individuell nach den Vorgaben des jeweiligen Produktionsstandorts. MEHR

Transport- und Umweltereignisse

Im Berichtsjahr kam es zu drei Umweltereignissen (Vorjahr: zwei) – also Vorkommnissen, bei denen es zum Austritt von Stoffen in die Umwelt kam. Ein Containerschiff u. a. mit Pflanzenschutzprodukten von Bayer an Bord sank auf dem Weg von Antwerpen nach Argentinien und zwei Lkw-Unfälle in Brasilien führten zum Produktaustritt von Teilen der Ladung. Faktoren für die Berichtspflicht sind insbesondere die Art und Menge des Stoffs, die entstandene Schadenshöhe oder etwaige Folgen für die Anwohner. Gemäß unserer internen Selbstverpflichtung berichten wir bei austretenden Stoffen mit einem hohen Gefährdungspotenzial ab einer Menge von 100 kg. Alle drei Umweltereignisse sind gleichzeitig Transportereignisse.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Transport- und Umweltereignisse 2019.

Transport- und Umweltereignisse 20191

Transport Umwelt Personenschaden
Crop Science, Mereville, Frankreich, 3. Januar 2019
Während der Beladung eines LKW fiel einer der 1.000-Liter-Großpackmittel (IBCs) herunter. Dadurch trat Produkt aus, das aufgenommen wurde.
X Nein
Crop Science, St. Louis, USA, 8. Januar 2019
Ein LKW war in einen Auffahrunfall involviert. Der Fahrer eines Fremdfahrzeugs kam leider dabei ums Leben.
X Ja
Crop Science, Rios, Argentinien, 8. Januar 2019
Während eines Frachttransits kippte die Herbizid-Ladung des LKW einer Fremdpartei um. Dabei traten 160 Liter des Herbizids aus und Verpackungen wurden beschädigt.
X Nein
Crop Science, Dormagen, Deutschland, 15. Januar 2019
Ein mit Pestizidformulierungen beladener LKW fuhr eine enge Straße entlang, die für den Transport von Gefahrgütern nicht zugelassen war, und blieb dabei stecken. Um das Fahrzeug zu bergen, musste die Straße gesperrt werden. Der Vorfall erregte Aufsehen in der Presse.
X Nein
Crop Science, St. Louis, USA, 30. Januar 2019
Ein mit Karottenwurzeln für die Saatgutproduktion beladener LKW kippte um, kein Produktaustritt.
X Nein
Crop Science, Muscatine, USA, 31. Januar 2019
Ein LKW kippte um, und die Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Im oberen Bereich trat etwas Produkt aus, das aufgenommen wurde.
X Nein
Crop Science, Pargould, USA, 2. Februar 2019
Ein mit Bohnen beladener LKW kippte um und verlor Ladung.
X Nein
Crop Science, Clarion, USA, 4. Februar 2019
Ein LKW kam seitlich von der Fahrbahn ab und versperrte dadurch die Straße. Um den LKW und den Anhänger aus dem Graben zu ziehen, musste die Straße gesperrt werden. Die Ladung wurde nicht beschädigt.
X Ja
Crop Science, Remington, USA, 13. Februar 2019
Wetterbedingter Unfall. Auf vereister Fahrbahn wurden mehrere Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. Es gab keine Auswirkungen auf die Umwelt, aber die Straße musste gesperrt werden.
X Nein
Crop Science, Grinnell, USA, 19. Februar 2019
Ein LKW kippte um. Saatgut wurde beschädigt und trat aus. Der LKW musste abgeschleppt und die Straße gesperrt werden.
X Nein
Crop Science, Boone, USA, 25. Februar 2019
Ein Maistransporter fing Feuer, und die Ladung ging verloren.
X Nein
Crop Science, Centralia, USA, 7. März 2019
Aufgrund eines geplatzten Reifens kippte ein mit Bohnen beladener LKW um. Die Ladung ging verloren, es kam zu keinerlei Umweltauswirkungen.
X Nein
Crop Science, Dormagen, Deutschland, 12. März 2019
Das Schiff „Grande America“ sank mit einem Bayer-Container (40 Paletten mit Bayer-Produkten) an Bord.
X X Nein
Crop Science, Villefranche, Frankreich, 7. Juli 2019
Durch ein Feuer wurde eine Bayer-Palette vernichtet, die sich in einem LKW außerhalb des Bayer-Geländes befand.
X Nein
Crop Science, Pochuiky, Ukraine, 24. Juli 2019
Ein Fahrer war auf dem Weg zum Standort in Pochuiky, als das Fahrzeug von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Der Fahrer kam dabei ums Leben.
X Ja
Crop Science, Camacari, Brasilien, 3. August 2019
Ein Fremdfahrzeug kam auf die Straße und rammte einen Bayer-LKW. Der LKW-Fahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und es kippte um. Die Straße wurde gesperrt. Kein Produktaustritt, keine verlorene Ladung.
X Nein
Crop Science, Belford Roxo, Brasilien, 23. August 2019
Durch die scharfe Bremsung eines LKW verrutschten die geladenen Agrarchemikalien, und ein Behälter wurde beschädigt. Das Produkt trat aus, wurde aufgenommen und fachgerecht entsorgt.
X X Nein
Crop Science, St. Louis, USA, 14. September 2019
Produkt trat aus und blockierte die Straße. Es wurde aufgenommen und fachgerecht entsorgt.
X Nein
Crop Science, Belford Roxo, Brasilien, 17. Oktober 2019
Ein LKW geriet auf einer Autobahn in Brand. Durch die Löscharbeiten kam es zu einem Produktaustritt. Produkt und Abwasser wurden anschließend aufgenommen und fachgerecht entsorgt.
X X Nein
Crop Science, St. Louis, USA, 29. Oktober 2019
Geringfügiges Leck an der Dampfrückgewinnungsanlage. Keine Verletzten, keine Berichterstattung in der Presse, keine Verkehrsbehinderung.
X Nein
Consumer Health, Casablanca, Marokko, 5. November 2019
Beim Transport von Waren vom Standort zum Verteilungszentrum hatte der Fahrer eines Bayer-LKW einen Unfall und verletzte sich.
X Ja
Crop Science, Villefranche, Frankreich, 6. November 2019
Ein Transporter lieferte Großpackmittel (IBCs) mit Produkten von Merlin Flex an ein Lager. Bei der Entladung wurde ein Großpackmittel durch die Gabel eines Gabelstaplers beschädigt. 960 Liter traten aus und wurden aufgenommen.
X Nein
Crop Science, Nextipac, Mexiko, 25. November 2019
Bei einem LKW-Unfall rammte ein Privatfahrzeug die hintere rechte Seite des LKW. Der Fahrer des Privatfahrzeugs kam leider dabei ums Leben.
X Ja
Crop Science, Cuiabá, Brasilien, 4. Dezember 2019
Während eines Frachttransits kippte die Ladung eines mit Mais beladenen LKW einer Fremdpartei um. Der gesamte Mais wurde aufgesammelt und zur Kontrolle zurück in das Verteilungszentrum gebracht.
X Nein
Crop Science, Paracatu, Brasilien, 5. Dezember 2019
Während eines Frachttransits kippte die Ladung eines mit Mais beladenen LKW einer Fremdpartei um. Der gesamte Mais wurde aufgesammelt und zur Kontrolle zurück in das Verteilungszentrum gebracht.
X Nein
Crop Science, Villagran, Mexiko, 14. Dezember 2019
Bei dem Versuch, einem kleinen Fahrzeug auszuweichen, kippte der Anhänger eines mit großen Säcken Mais beladenen LKW um.
X Nein
Crop Science, Cuiabá, Brasilien, Samstag, 21. Dezember 2019
Während eines Frachttransits kippte die Ladung eines mit Mais beladenen LKW einer Fremdpartei um. Der gesamte Mais wurde aufgesammelt und zur Kontrolle zurück in das Verteilungszentrum gebracht.
X Nein

1

Bayer erfasst generell jeden Personenschaden (auch Dritter), der uns im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit gemeldet wird.

Biodiversität

Bayer verfolgt das Ziel, die natürlichen Ressourcen bei allen Tätigkeiten verantwortungsvoll zu nutzen. Dazu gehört, die Biodiversität der Ökosysteme, der Arten und die genetische Vielfalt zu achten und sie zu stärken. Wir bekennen uns ausdrücklich zum „Übereinkommen über die biologische Vielfalt“ der Vereinten Nationen und dem zugehörigen Nagoya-Protokoll und haben dazu im Berichtsjahr eine ergänzende Konzernregelung veröffentlicht. Sie definiert Grundsätze, wie der Zugang zu sowie die Nutzung und Übertragung von genetischen Ressourcen und/oder traditionellem Wissen unternehmensweit zu handhaben sind.

Von Biodiversität profitieren wir vielfach: durch Wirkstoffe für die pharmazeutische Entwicklung, vor allem aber über die Landwirtschaft. Wir sind uns bewusst, dass unsere Geschäftstätigkeiten in hohem Maße von Biodiversität und funktionierenden Ökosystemen abhängig sind und dass sie sich gegenseitig beeinflussen. Deshalb verpflichten wir uns dazu, die Belange der biologischen Vielfalt in das Kerngeschäft und in unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten möglichst umfassend einzubeziehen. Diese Haltung haben wir sowohl in unserer Konzernregelung zu Menschenrechten als auch in einer eigenen, 2019 aktualisierten Position zu Schutz und Förderung der Biodiversität festgeschrieben. Im kommenden Jahr wollen wir unsere Aktivitäten zum Erhalt der Biodiversität weiter konsolidieren und strategisch ausrichten, um effektive Maßnahmen ergreifen zu können – insbesondere im Bereich Landwirtschaft.

Mehr zur Biodiversität im Nachhaltigkeitsbericht 2019 und auf unserer
Crop-Science -Webseite

Schutz für den Bienenstock

Im Sommer ist die Zeit der Honigernte im Bienenstock. Danach füttert Imker Ernst Caspari seine Bienen mit Zuckersirup, um sie für den Winter zu stärken. Doch das allein reicht nicht aus, um das Überleben des Bienenvolkes zu sichern.

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