Kernthemen

Umweltschutz und Klimaschutz

Bereits heute ist unser Ökosystem in einigen Bereichen über Gebühr belastet. Dies gilt insbesondere für die Bereiche der Biodiversität und den Nitrateintrag im Boden. Durch die für die Kultivierung genutzten Flächen ist die Landwirtschaft ein Mitverursacher dieser Probleme. Sie ist zudem für fast ein Viertel der Treibhausgas-Emissionen und fast 70 Prozent des Wasserverbrauchs verantwortlich. Als führendes Agrarunternehmen sind wir uns dieser Problematik bewusst und sehen es als unsere Verantwortung an, weitreichende Lösungen zu entwickeln. Dabei sehen wir uns selbst in der Pflicht und wollen die gesamte Wertschöpfungskette mit einbeziehen.

Daher haben wir uns für den Zeitraum 2020 bis 2030 die folgenden ökologischen Ziele gesetzt:

  • Das Unternehmen wird klimaneutral.
    Dafür wird Bayer Maßnahmen für Energieeffizienz umsetzen, zu 100 Prozent auf Strom aus erneuerbaren Energien umsteigen und die verbleibenden Emissionen gezielt so kompensieren, dass CO2 im Boden gespeichert und Biodiversität gefördert wird.
    Zudem wird das Unternehmen verstärkt bei seinen Zulieferern und der gesamten Wertschöpfungskette auf die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen hinwirken.
  • 30 Prozent der Treibhausgas-Emissionen pro Kilogramm Ernteertrag werden in der Landwirtschaft reduziert. Dies bezieht sich auf die emissionsintensivsten Kulturen in den Regionen, in den Bayer aktiv ist.
    Hierzu wird Bayer die Landwirte bei der Anwendung klimafreundlicher Praktiken unterstützen, beispielsweise weniger zu pflügen und damit weniger CO2 freizusetzen.
  • 30 Prozent der Umweltbelastung durch Pflanzenschutzmittel werden gemindert in den Regionen, in denen Bayer aktiv ist.
    Dies will das Unternehmen erreichen durch die Entwicklung neuer Technologien, welche die Reduzierung der Menge an Pflanzenschutzmitteln und eine präzisere Anwendung ermöglichen.

Darüber hinaus wird Bayer sich in weiteren klima- und umweltrelevanten Bereichen engagieren: so wollen wir Projekte zum Erhalt der (Regen)wälder unterstützen und konzernweit den Einsatz von umweltfreundlicheren Verpackungsmaterialien forcieren.

Schutz für den Bienenstock

Im Sommer ist die Zeit der Honigernte im Bienenstock. Danach füttert Imker Ernst Caspari seine Bienen mit Zuckersirup, um sie für den Winter zu stärken. Doch das allein reicht nicht aus, um das Überleben des Bienenvolkes zu sichern.

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