Ideen, die etwas bewegen

Soziale Innovationen

Die Innovation von Ideen und Geschäftsmodellen mit positivem gesellschaftlichem Einfluss ist ein wichtiger Grundpfeiler unserer Innovationsstrategie. Bayer unterstützt eine Vielzahl von Initiativen für soziale Innovationen und Partnerschaften.

Landwirtschaft der Zukunft

Wir möchten in Zukunft, mindestens 100 Millionen Kleinbauern und ihre Familien unterstützen.

Die Projekte haben das vorrangige Ziel, die Lebens- und Einkommensbedingungen sowie die Gesundheit von Kleinbauern und ihren Familien signifikant zu verbessern. Daher möchten wir Menschen dazu befähigen, sich mit innovativen Geschäftsidee selbst zu helfen. Das schafft einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Startups können durch ihr spezielles Know-how und ihre Agilität Innovationen zügig vorantreiben. Wir bei Bayer können die Tür für Innovationen öffnen und gemeinsam ein Ökosystem von Sozialunternehmern, NGOs und Firmen schaffen. Indem wir unsere Fachkenntnisse, Ressourcen, Ideen und Innovationen zur Verfügung stellen, wollen wir mindestens 100 Millionen Menschen – Kleinbauern und ihren Familien – in aller Welt langfristig zu einem besseren Leben verhelfen.

Seit Anfang 2018 hat Bayer bereits drei Partnerschaften mit Sozialunternehmen geschlossen, um soziale Innovationen und nachhaltige Entwicklung in Afrika zu fördern:

myAgro

Bauer bedient Mobiltelefon.

Kleine Geldbeträge werden von Kleinbauern in Afrika über
Mobiltelefone eingespart.

Wie kann man als Kleinbauer in Afrika Geld für dringend gebrauchten Dünger und Saatgut ansparen – ohne Bankkonto oder Zugang zu Krediten? Mit Pilotprojekten in Mali und dem Senegal gibt das Start-Up-Unternehmen myAgro eine Antwort: Mobiltelefone sind in ländlichen Regionen Afrikas weit verbreitet und leicht zu nutzen. Das Modell funktioniert ähnlich einer Pre-Paid-Karte. Sobald die Landwirte kurzfristig etwas Geld übrig haben, können sie eine myAgro-Card kaufen. Jede Karte hat einen speziellen Code auf der Rückseite, der an das myAgro-Konto des Landwirts per SMS gesendet wird. Die Landwirte – übrigens zu 70 Prozent Frauen – können hierbei schon kleinste Beträge, zum Beispiel einen US-Dollar, einzahlen. Pünktlich zum Start der Anbausaison liefert myAgro dann qualitativ hochwertiges Saatgut und Dünger an die Landwirte im jeweiligen Dorf. Durch die Spende von 600.000 US-Dollar von Bayer kann diese wichtige soziale Innovation nun auf weitere Regionen ausgeweitet werden. Zusätzlich unterstützen Bayer und myAgro eine Entwurmungsinitiative, die kostenlose Medikamente für die Kinder von Kleinbauern zur Verfügung stellt. Damit werden auch die Familien insgesamt stärkt, so dass sie ihre Betriebe weiter entwickeln können und einen Weg aus der Armut finden.

One Acre Fund

Landarbeiter mit Tablet auf einem Feld.

One Acre: verbesserte
Geflügelprodukte und
digitale Technologien.

Der One Acre Fund mit Sitz in Bungoma, Kenia ist eine Non-Profit-Organisation, die Kleinbauern die finanziellen und technischen Mittel und Schulungen zur Verfügung stellt, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein. Mit einer Spende an den One Acre Fund in Höhe von 700.000 EUR hat das Unternehmen jetzt ein neues Projekt gestartet, das das Einkommen von afrikanischen Kleinbauern verbessern und ihren Familien eine bessere Ernährung ermöglichen soll. Die Spende ist der Auftakt zu einer langfristig angelegten Partnerschaft zwischen dem One Acre Fund und Bayer. Das gemeinsame Projekt richtet sich an über 600.000 Kleinbauern in Kenia und Ruanda und soll diese mit qualitativ hochwertigem Geflügel versorgen sowie die Nutzung von digitalen Technologien ermöglichen.

Pula

Indische Bauern, die sich um eine Milchkuh kümmern.

Versicherungspolicen, die
speziell auf die Bedürfnisse der Kleinbauern zuge­schnitten sind.

Das innovative Versicherungs­unternehmen Pula bietet Kleinbauern in Afrika und Indien speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Versicherungen an. Damit können sie sich teilweise gegen Risiken im Maisanbau absichern. Das Unternehmen arbeitet in acht afrikanischen und asiatischen Ländern und hat allein 2017 611.000 Landwirten in Kenia, Ruanda, Uganda, Nigeria, Äthiopien und Malawi Ernte- und Nutztierversicherungen verschafft.