Wie steht Bayer zur Gentechnik?

Wir setzen auf das Potenzial der Gentechnik und nutzen sie als eine Methode zur Gewinnung von Medikamenten sowie zur Verbesserung von Saatgut.

Wir haben Arzneimittel beispielsweise zur Behandlung von Multipler Sklerose und der Bluterkrankheit sowie im Bereich der Augenmedizin durch gentechnische Verfahren entwickelt. In der pharmazeutischen Produktentwicklung stößt die Gentechnik auf keine nennenswerten Vorbehalte („rote Gentechnik“).

Die „grüne Gentechnik“, also die Gentechnik im Agrarbereich, wird in Europa von einer Mehrheit von Politik und Bevölkerung abgelehnt. Wissenschaftlich begründbar ist diese Ablehnung nicht: Es existiert keine wissenschaftlich haltbare Studie, die eine Gesundheitsgefahr durch das Züchtungsinstrument Gentechnik per se belegt.

Für Landwirte bietet die Gentechnik schon heute konkrete Vorteile. Gentechnisch hergestelltes Saatgut hilft ihnen, bei gleichem Ressourceneinsatz den Ernteertrag zu erhöhen. Mithilfe der Gentechnik züchten wir Saatgut vor allem für Soja, Baumwolle und Raps.

Sicherheit hat für uns auch beim Einsatz von gentechnischen Verfahren oberste Priorität. Neben der selbstverständlichen Befolgung von Gesetzen und Regelungen halten wir uns an Branchenstandards und haben uns zusätzlich eigene Regeln auferlegt.

Letzte Änderung: 15. Februar 2017 Copyright © Bayer AG
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