Können auch Kleinbauern in Entwicklungsländern von unseren Produkten profitieren?

Um die wachsende Weltbevölkerung ausreichend mit Nahrungsmitteln zu versorgen, muss laut FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) die landwirtschaftliche Produktivität im Zeitraum von 2006 bis 2050 um 60 Prozent gesteigert werden. Als einer der größten Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut wollen wir dazu beitragen, diese große Herausforderung zu meistern. Neben der großflächigen Landwirtschaft, spielen Kleinbauern eine zentrale Rolle für die Ernährungssicherheit – speziell in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Mangelnder Zugang zu Land, wenig ertragreiche Sorten, fehlende Lager- und Transportmöglichkeiten sowie geringe Bildung führen zu niedriger Produktivität und unter Umständen dazu, dass der Bauer sich und seine Familie nicht mehr ernähren kann. Dies wiederum führt zur paradox anmutenden Situation, dass von den rund 800 Millionen Menschen, die Hunger leiden, drei Viertel auf dem Land leben, wo sie unter schwierigsten Bedingungen versuchen, Lebensmittel zur Selbstversorgung ihrer Familien zu produzieren.

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, diese kleinbäuerlichen Familien stärker als bisher zu unterstützen.

Indien:

Tomaten aus Indien

Dort allein leben 90 Million Kleinbauern. Im Bundesstaat Rajasthan bieten wir in Kombination hochwertiges Saatgut und Pflanzenschutzmittel für den Baumwoll-Anbau an; in Karnataka stehen Salatgurken im Vordergrund; in anderen Bundesstaaten Hybridreis. Schulungen in guter landwirtschaftlicher Praxis, Produktsicherheit und Umweltschutz komplettieren unser Angebot. Das Ergebnis: eine Erhöhung der Erträge um 15 bis 50 Prozent bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt.

Kleinbäuerliche Reisfarmer: Das weiße Gold aus Vietnam

Die Reisbauern Vietnams kämpfen mit schwierigen Bedingungen: Schädlinge, Krankheiten und extreme Wetterereignisse bedrohen ihre Felder. Trotzdem finden die Farmer Wege, diese ernste Lage zu meistern: Mit einem ganzheitlichen Ansatz.

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Afrika:

Dort sind 60 Prozent der arbeitenden Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt. In Äthiopien unterstützen wir gemeinsam mit der NGO „Fair Planet“ Landwirte mit modernen Sorten im Gemüse-Anbau, ohne dass sie dabei zu sehr von ihren traditionellen Anbaumethoden abweichen müssen. Darüber hinaus bietet das sogenannte Digital Farming neue Möglichkeiten für eine profitable und nachhaltige Landwirtschaft.