Wir haben zugehört. Und verstanden.

Höhere Maßstäbe bei Transparenz und Nachhaltigkeit

 

Als neues führendes Unternehmen in der Landwirtschaft hat Bayer eine gewachsene Verantwortung und das einzigartige Potenzial, die Landwirtschaft zum Wohle der Gesellschaft und des Planeten voranzubringen. Wir sind bestrebt, dieser Verantwortung gerecht zu werden und unser Potenzial voll auszuschöpfen.

Im Jahr nach unserer Übernahme von Monsanto waren wir mit Journalisten und Politikern, Wissenschaftlern und Aufsichtsbehörden, Verbrauchern und Aktionären, Landwirten und Nachbarn im Gespräch. Wir haben über Landwirtschaft und Ernährung, Nachhaltigkeit und Biodiversität sowie über die neue Größe und Bedeutung unseres Unternehmens diskutiert.

Es gab viele Fragen und auch Bedenken, wofür wir stehen und wie wir handeln. Wir haben verstanden, dass wir uns weiterentwickeln müssen. Es darf keinen Zweifel daran geben, dass wir weiteren Fortschritt für eine nachhaltige Landwirtschaft als Grundlage für unsere Ernährung brauchen.

Als neuer Marktführer beginnen wir, höhere Maßstäbe für unser Handeln zu setzen: für Transparenz, Nachhaltigkeit und unseren Umgang mit allen Interessengruppen. Wir laden weitere Industriepartner dazu ein, sich uns anzuschließen. Über den Fortschritt unserer Maßnahmen in diesen Bereichen werden wir regelmäßig informieren.

Mit einer Reihe von Maßnahmen beginnen wir jetzt, unser Engagement in puncto Transparenz und Nachhaltigkeit noch zu verstärken.

Transparenz und höhere Maßstäbe

Mehr Transparenz, um die Fragen der Menschen zu beantworten

Unsere Arbeit und unsere Produkte berühren das Leben der Menschen in den sehr sensiblen Bereichen Gesundheit und Ernährung. Dies führt zu dem nachvollziehbaren Wunsch, zu verstehen, was wir tun. Deshalb sind wir bestrebt, unsere Anstrengungen im Bereich Transparenz weiter zu verstärken.

  • Wir werden den nächsten Schritt hin zu einem neuen Standard für Transparenz gehen. Dies tun wir mit einem Pilotprojekt, in dessen Rahmen wir Wissenschaftler, Journalisten und NGOs einladen, das bevorstehende Wiederzulassungsverfahren für Glyphosat in der Europäischen Union aktiv zu begleiten.
  • Wir halten es für wichtig, dass die Öffentlichkeit Zugang zu den sicherheitsrelevanten Crop-Science-Studien hat, die die Regulierungsbehörden zur Genehmigung von Produktregistrierungen verwenden. Deshalb haben wir 2017 eine Vorreiterrolle für Transparenz in der Agrarindustrie übernommen, indem wir unsere Sicherheitsstudien für alle sichtbar online gestellt haben. Dazu gehören alle 107 Glyphosat-Studien, die im Besitz von Bayer sind.

Investitionen in zusätzliche Methoden zur Unkrautbekämpfung

Es ist von zentraler Bedeutung, Landwirten ein breiteres Angebot an Lösungen zu bieten, um die Nachhaltigkeit und Produktivität ihrer Betriebe zu verbessern.

  • Glyphosat wird weiterhin eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und in unserer Produktpalette spielen. Aber Einheitslösungen werden der Natur nicht gerecht.
  • Landwirte brauchen in Zukunft mehr Auswahl. Deshalb investieren wir in den nächsten zehn Jahren rund fünf Milliarden Euro, um zusätzliche Methoden zur Unkrautbekämpfung zu erforschen.
  • Wir investieren in Forschung und Entwicklung, um ganzheitliche Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Landwirte entsprechen. Die Investitionen umfassen die F&E-Bereiche Pflanzenschutz, Saatgut und Pflanzeneigenschaften, Züchtung, sowie landwirtschaftliche und digitale Lösungen.

Gewährleistung weiterhin hoher Sicherheitsstandards und Schaffung von mehr Transparenz bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln

Wir setzen höhere Maßstäbe bei der Registrierung von Pflanzenschutzmitteln. Hohes Vertrauen in die Marke Bayer wird nur durch Vertrauen in die Sicherheit unserer Produkte wiedererlangt.

  • Im Rahmen der bevorstehenden Wiederzulassungsverfahrens von Glyphosat in der Europäischen Union werden wir einen neuen Ansatz verfolgen. Wir laden Journalisten, Wissenschaftler und NGOs ein, das Verfahren zur Wiederzulassung von Glyphosat in Europa aktiv zu begleiten. Wir wollen unseren wissenschaftlichen Ansatz zur Unterstützung des regulatorischen Entscheidungsprozesses weiter öffnen, damit die Öffentlichkeit besser verstehen kann, was wir tun und wie wir es tun.
  • Wir werden für unsere Produkte einheitliche Sicherheitsstandards anwenden – auch wenn diese über die lokalen Vorschriften hinausgehen. Wir werden Pflanzenschutzprodukte nur in Entwicklungsmärkten auf den Markt bringen, wenn sie sowohl die lokalen Sicherheitsstandards des jeweiligen Landes erfüllen als auch die Anforderungen einer Mehrheit der führenden Zulassungsbehörden.

Steigerung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft mit einem klaren Benchmark

Wir wollen neue Standards in puncto Nachhaltigkeit setzen, Innovationen schneller umsetzen, den digitalen Wandel in der Landwirtschaft vorantreiben und unseren Kunden auf der ganzen Welt einen Mehrwert bieten.

  • Wir werden unsere globale Verantwortung als Innovationsführer wahrnehmen und die Umweltbilanz unserer landwirtschaftlichen Produkte deutlich verbessern. Mit unseren Lösungen wollen wir die Auswirkungen auf die Umwelt bis 2030 um 30 Prozent reduzieren.
  • Dies wollen wir durch die Entwicklung neuer Technologien, die Reduzierung der Menge an Pflanzenschutzmitteln und eine präzisere Anwendung erreichen. Das wird dazu beitragen, biologische Vielfalt zu erhalten, den Klimawandel zu bekämpfen und natürliche Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen.
  • Um die unternehmensweiten Nachhaltigkeitsanstrengungen zu unterstützen, werden wir weltweit Experten und Interessenvertreter einladen, sich in einem Nachhaltigkeitsrat von Bayer zu engagieren.

Erweiterung der Unternehmensrichtlinien für den Umgang mit unseren Interessengruppen

Als weltweit führendes Unternehmen in der Landwirtschaft hat Bayer den Anspruch, die Verpflichtung und die Verantwortung, sich auf der Grundlage klarer Prinzipien am gesellschaftlichen Dialog zu beteiligen.

Unser oberstes Ziel bei unserem gesellschaftlichen Engagement ist es, Gemeinsamkeiten mit anderen Akteuren zu finden. Darüber hinaus erweitern wir unsere Unternehmensrichtlinien für den Umgang mit Wissenschaftlern, Journalisten, Regulierungsbehörden und Politikern – basierend auf Offenheit, Integrität und Respekt.


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