Kernthemen

Weltweite Gesundheitsversorgung

Unser Ziel: 100 Millionen Frauen Familienplanung ermöglichen

Wir möchten, dass Menschen unabhängig von Herkunft und Einkommen am medizinischen Fortschritt teilhaben können. Dafür arbeiten wir bereits in allen Weltregionen in Programmen und Initiativen mit verschiedenen Partnern zusammen. So werden unsere hormonalen Kontrazeptiva weltweit in Familienplanungsprogrammen angeboten.

Noch immer haben aber 220 Millionen Frauen keinen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln. Wir machen es zu unserem Ziel, im Zeitraum 2020 bis 2030 mindestens 100 Millionen Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern diesen Zugang zu ermöglichen. Sie in ihrer Familienplanung zu unterstützen heißt auch, sie in der Ausübung ihrer Rechte als Frauen und in der Ausschöpfung ihrer Potentiale zu stärken, was von enormer Bedeutung für die sozio-ökonomische Entwicklung der betreffenden Volkswirtschaften ist.

Grundsätzlich arbeitet das Unternehmen im Gesundheitsbereich daran, seine Preismodelle an die Kaufkraft lokaler Märkte anzupassen und Patientenprogramme auszubauen, um die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit seiner Produkte zu erweitern.

Seit vielen Jahren engagieren wir uns bereits für den Kampf gegen Tropenkrankheiten. Der Weltgesundheitsorganisation WHO stellen wir beispielsweise zwei unserer Wirkstoffe gegen die Afrikanische Schlafkrankheit und die in Lateinamerika verbreitete Chagas-Krankheit kostenfrei zur Verfügung.

Unser Ziel: Zugang zu Gesundheitsprodukten für den täglichen Gebrauch für 100 Millionen Menschen in unterversorgten Gebieten weltweit verbessern

Zusätzlich wird Bayer den Zugang zu Gesundheitsprodukten für den täglichen Gebrauch für 100 Millionen Menschen in unterversorgten Gebieten weltweit verbessern. Mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung hat heute keinen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten, einschließlich Produkten zur Selbstversorgung. Mehr Zugang zu Self Care-Produkten und mehr Aufklärung kann Patienten dabei helfen, Krankheiten zu verhindern und Gesundheitsdienste für Regionen anzubieten, in denen Selbstversorgung die einzige Option sein kann. Mit einem anfänglichen Fokus auf die Gesundheit von Frauen und einem verbesserten Zugang zu Mikronährstoffen für Schwangere und Kinder wird Bayer die Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit seiner bekannten Marken erweitern. Gleichzeitig wird das Unternehmen Initiativen unterstützen, die Gesundheitskompetenz stärken.

Prävention von Zika, Malaria, Dengue-Fieber und ähnlichen Krankheiten

Wir fördern außerdem Programme zur Bekämpfung von Krankheiten, wie Malaria, Dengue- Fieber oder der Zikavirus-Infektion, die durch Krankheitsüberträger, wie z.B. Moskitos, verbreitet werden (Vektorübertragung).

Die Story zum Kernthema: Leben mit Dengue

Während das Dengue-Fieber alle Bevölkerungsgruppen treffen kann und eine hohe Aufmerksamkeit erhält, leiden an anderen Tropenkrankheiten vor allem die Ärmsten der Armen.

Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Produktentwicklung sowie auf Partnerschaftsprojekten. Darüber hinaus bieten wir Schulungen und Aufklärungsinitiativen an, um optimale und möglichst nachhaltige Ergebnisse für die Gesundheit der Bevölkerung und für die Umwelt zu erzielen:

Wir befürworten einen integrierten Management-Ansatz

  • Wissensaufbau: Wir klären die lokale Bevölkerung über vektorübertragende Krankheiten auf und vermitteln ihnen entsprechende Kompetenzen zur Prävention in ihrem Lebensumfeld.
  • Online-Lernangebote: Für Menschen, die in Risikogebieten leben, haben wir eine interaktive Online-Lernplattform namens „Mosquito Control Learning Lab“ entwickelt.
  • Partnerschaften: Seit 2008 arbeiten wir gemeinsam mit dem IVCC (International Vector Control Consortium) an der Entwicklung neuer Insektizide, die für die Gesundheit der Bevölkerung dringend benötigt werden. 
  • Zudem arbeiten wir mit nationalen Organisationen zusammen, um entsprechend den Gegebenheiten vor Ort Ergebnisse zu erzielen (z. B. mit dem IMR in Malaysia und dem Noguchi Institute in Ghana sowie vielen weiteren Organisationen in Afrika). 
  • Produktverantwortung: Ergänzend zu unserem Produktangebot bieten wir Unterstützung und Schulungen zum richtigen Umgang mit unseren Produkten an.
  • Zusammenarbeit: Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem CDC (Center for Disease Control and Prevention) stellen wir der Regierung in Puerto Rico Produkte und Schulungsmaterialien zur Verfügung, die die lokale Bevölkerung im Kampf gegen das Zikavirus unterstützen.