Bekämpfung nicht-übertragbarer Krankheiten

 

Nicht-übertragbare Krankheiten (Non-Communicable Diseases, NCDs) stellen ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem dar, von dem Menschen rund um den Globus betroffen sind.

Die Initiative trägt zur Verwirklichung des Nachhaltigkeitsziels der Vereinten Nationen bei, die Zahl der NCD-bedingten vorzeitigen Todesfälle bis 2030 um ein Drittel zu senken.

22 weltweit tätige pharmazeutische Unternehmen, darunter auch Bayer, haben in Kooperation mit der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) und der Weltbank die globale Initiative „Access Accelerated. Moving NCD Care Forward“ auf dem Weltwirtschaftsforum 2017 in Davos aus der Taufe gehoben. Mit ihr soll in Entwicklungs- und Schwellenländern der Zugang zur Prävention und Therapie von NCDs verbessert werden.

Was sind nicht-übertragbare Krankheiten?

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind NCDs die häufigste Ursache für Krankheit und Tod: Auf sie entfallen 60 Prozent aller Todesfälle weltweit. Jährlich sterben 36 Millionen Menschen an solchen Erkrankungen – 80 Prozent davon in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Standen früher Infektionskrankheiten wie AIDS, Ebola und Zika weltweit im Mittelpunkt der Maßnahmen, Gespräche und Investitionen im Gesundheitsbereich, sind heute nicht-übertragbare Krankheiten zu einem weiteren Problem für die öffentliche Gesundheit geworden. Dies hat zu einer doppelten Belastung für Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern geführt, deren Gesundheitssysteme nicht über ausreichende Ressourcen verfügen und in denen eine Reihe von Hindernissen dem Zugang zu Diagnose und Therapie im Wege stehen.

Wofür steht Access Accelerated?

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender von Bayer, stellt die Initiative vor (auf Englisch)

Die Initiative Access Accelerated ist die erste Kooperation verschiedener Stakeholder mit dem Ziel, NCD-Patienten in einkommensschwächeren Ländern einen besseren Zugang zu Therapieleistungen zu ermöglichen. Sie trägt zur Verwirklichung des Nachhaltigkeitsziels der Vereinten Nationen bei, die Zahl der NCD-bedingten vorzeitigen Todesfälle bis 2030 um ein Drittel zu senken.

Krebs als erster Krankheitsschwerpunkt

Im Jahr 2017 soll der Schwerpunkt von Access Accelerated auf Krebserkrankungen liegen. Die Initiative wird gemeinsam mit der Weltbank und der Internationalen Vereinigung gegen Krebs am Abbau von Hindernissen arbeiten, die dem Zugang zu Prävention und Behandlung von NCDs im Wege stehen.

Das Unternehmensbündnis fungiert zudem als Gründungspartner des von der UICC ausgerichteten City Cancer Challenge (C/Can 2025), das ebenfalls beim Weltwirtschaftsforum lanciert wurde. C/Can 2025 will Städte rund um den Globus mit über einer Million Einwohnern dazu anhalten, die Behandlung und Versorgung von Krebspatienten zu verbessern. Hierzu wird mit so genannten „Learning Cities“ in Entwicklungs- und Schwellenländern zusammengearbeitet, die internationale Unterstützung benötigen, um für ihre Bürger effektive und nachhaltige medizinische Leistungen im Bereich Krebs entwickeln zu können.

Gemeinsam mit der World Bank Group soll die Initiative nationale Lösungen zum Abbau von finanziellen, regulatorischen und Leistungshindernissen ermitteln.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter www.accessaccelerated.org

Letzte Änderung: 30. Januar 2017 Copyright © Bayer AG
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