My Bayer Story

Wissenschaft, die Spaß macht

Zwölf Stunden Zugfahrt quer durch Indien in einem vollkommen überfüllten Abteil: Das klingt nach einer Tortur. Doch eine Zufallsbegegnung von Bayer-Mitarbeiter Vrajesh Aghera machte die Reise für ihn wider Erwarten zu einer kurzweiligen Fahrt. In seiner „My Bayer Story“ erzählt Aghera, warum er seiner Tätigkeit bei Bayer einen Sitzplatz im Zug und die Aufmerksamkeit der Fahrgäste verdankte. Sie ist eine von mehr als 1.200 Geschichten, die Beschäftigte für die Aktion anlässlich des 150. Geburtstages von Bayer geschrieben haben.

Vrajesh Aghera vermittelt Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Bayer-Schulprogramms „Making Science Make Sense“ Spaß an den Naturwissenschaften.Zoom image
Vrajesh Aghera vermittelt Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Bayer-Schulprogramms „Making Science Make Sense“ Spaß an den Naturwissenschaften.

„Einmal fuhr ich mit dem Zug über die Diwali-Feiertage nach Hause. Der Zug fuhr über Nacht und war aufgrund der Ferien total überfüllt. Ich hatte keine Reservierung für einen Schlafwagen oder Sitzplatz mehr bekommen. Die Fahrt bis in meinen Heimatort Ankleshwar dauert allerdings zwölf Stunden. Daher machte ich mir Sorgen, wie ich es aushalten sollte, so lange weder zu sitzen noch zu schlafen. Um mir die Zeit zu vertreiben, hörte ich über meinen iPod Musik. Plötzlich sah ich, wie ein kleines Mädchen auf mich zeigte und etwas sagte. Ich nahm die Ohrstöpsel heraus, um ihr meine Aufmerksamkeit zu schenken. Sie sagte zu ihren Eltern: „Schau mal, der gehört zu MSMS.“ Ich grüßte, lächelte und erinnerte mich daran, dass das Mädchen Hetvi hieß und Schülerin einer Klasse war, die wir im Rahmen des internationalen Bayer-Schulprogramms „Making Science Make Sense“ (MSMS) besucht hatten.

Dank Bayer eine der besten Schülerinnen

Ihre Eltern luden mich ein, auf ihren reservierten Plätzen Platz zu nehmen und stellten sich vor. Während der Unterhaltung erfuhr ich, dass Hetvi ursprünglich keine guten Noten in den Naturwissenschaften nach Hause brachte und sich im Vergleich zu anderen Schulfächern auch sehr wenig dafür interessiert hatte. Doch nun war sie als Teilnehmerin einer nationalen Wissenschaftsmesse ausgewählt worden und die Eltern waren der Ansicht, dass das ausschließlich dem Bayer-MSMS-Programm zu verdanken war. Ihnen gefiel unser Unterrichtskonzept, das wir "Lernen mit Spaß" nennen. Die Mutter erzählte mir, dass Hetvi mittlerweile eine der besten Schülerinnen ihrer Klasse in den Naturwissenschaften sei. Sie habe einen großen Ehrgeiz entwickelt, durch den Bau von Modellen auf Grundlage wissenschaftlicher Prinzipien Neues zu erfahren. Dafür gebe sie fast ihr ganzes Taschengeld aus.

Andere Fahrgäste im Abteil verfolgten unser Gespräch, und so erklärte ich auch ihnen, wie wir unser Motto „Bayer: Science For A Better Life“ in der Gesellschaft verbreiten, um das Leben der Menschen zu verbessern. Alle schätzten unsere MSMS-Initiative und viele nahmen Anregungen mit nach Hause, um in ihren Kindern mehr Interesse für die Naturwissenschaften zu wecken. Um eine einsame, lange Nacht musste ich mir keine Sorgen mehr machen – ich stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit im gesamten Abteil.“

Vrajesh Aghera,
Bayer CropScience, Indien

Alle bisher veröffentlichten „My Bayer Stories“ finden Sie hier.

Letzte Änderung: 4. Januar 2016 Copyright © Bayer AG
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