My Bayer Story

Wie Bayer meine Fechtkarriere förderte

Gestatten: Direktor Bayer – ein Herr mit Anzug und Melone. So zumindest stellte sich Bayer-Mitarbeiterin Larissa Merkl als Kind den Sponsor ihres Fechtvereins TSV Bayer 04 Leverkusen vor. In ihrer „My Bayer Story“ erzählt sie, wie Bayer sie damals unterstützte und sie noch heute begleitet. Ihre Geschichte ist eine von mehr als 1.200 Erzählungen, die Beschäftigte für die Aktion anlässlich des 150. Geburtstages von Bayer geschrieben haben. Im Jubiläumsjahr veröffentlichen wir jede Woche einen dieser Beiträge.

Bayer-Mitarbeiterin Larissa Merkl war als Fechterin für den TSV Bayer 04 Leverkusen auf Weltcups und Meisterschaften international unterwegs.Zoom image
Bayer-Mitarbeiterin Larissa Merkl war als Fechterin für den TSV Bayer 04 Leverkusen auf Weltcups und Meisterschaften international unterwegs.

„Weiß wie Schnee und rot wie Blut, wir sind beim Bayer und fechten gut.“ Diesen Spruch, Bezug nehmend auf unsere Vereinsfarben, schmetterten wir im Dezember 1994 bei meinem ersten Turnier mit Bayerkreuz auf der Jacke unseren Gegnern entgegen. Seit einem Jahr galt ich damals als Nachwuchstalent der Fechtabteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen.

Ja, wir waren „beim Bayer“ und „der Bayer“ sponserte Trainer, pflegte Sportanlagen und reparierte den Turnierbus. Über „den Bayer“ sprach man im Verein mit Respekt und in meiner kindlichen Vorstellung war er ein Direktor mit Anzug und Melone, der irgendwo in Leverkusen sein „Werk“ mit vielen Angestellten betrieb und einen Teil seines Geldes eben auch dafür verwendete, dass ich fechten konnte.

Diese Vorstellung vom „Direktor Bayer“ behielt ich auch später im Kopf, als ich längst für Verein und Land auf Weltcups und Meisterschaften international unterwegs war. Inzwischen wusste ich natürlich, dass „der Bayer“ ein großes Pharma- und Chemieunternehmen war. Aber wenn ich zum Training antrat, bei Siegerehrungen Blumen und Pokale empfing oder wenn ich meine schwere Fechttasche durch Flughafenflure zog, dann verfolgte „der Bayer“ – so jedenfalls schien es mir – meine sportlichen Leistungen wohlwollend von seinem Schreibtisch aus.

Heute trage ich das Bayerkreuz nicht nur auf Trainingsanzügen, sondern auch auf Visitenkarten. Als Diplomingenieurin arbeite ich bei Environment & Sustainability und das Fechten für den TSV betreibe ich noch als intensives Hobby. Aber manchmal, wenn ich die gläserne Eingangshalle der Konzernzentrale durchquere, stelle ich mir vor, wie mir dort ein distinguierter Herr entgegenkommt, freundlich grüßend seine Melone lüftet und mir zunickt: „Angenehm, gestatten – Bayer“.

Larissa Merkel
BAG, Deutschland


Alle bisher veröffentlichten „My Bayer Stories“ finden Sie hier.

Letzte Änderung: 4. Januar 2016 Copyright © Bayer AG
http://www.bayer.de