My Bayer Story

Vaters Tagebuch

Nach dem Tod ihres Vaters fand Mitarbeiterin Kumi Nakane ein Bayer-Notizbuch, welches er als Tagebuch genutzt hatte. In ihrer „My Bayer Story“ erzählt sie, wie das Bayer-Kreuz für sie zu einer Verbindung zu ihrem Vater wurde. Ihre Geschichte ist eine von mehr als 1.200 Erzählungen, die Beschäftigte für die Aktion anlässlich des 150. Geburtstages von Bayer geschrieben haben. Im Jubiläumsjahr veröffentlichen wir jede Woche einen dieser Beiträge.

Bayer- Mitarbeiterin Kumi Nakane erzählt in ihrer „My Bayer Story“, welche besondere Bedeutung das Bayer- Notizbuch ihres Vaters für sie hat.Zoom image
Bayer- Mitarbeiterin Kumi Nakane erzählt in ihrer „My Bayer Story“, welche besondere Bedeutung das Bayer- Notizbuch ihres Vaters für sie hat.

„Als ich zum ersten Mal das Bayer-Kreuz sah, war ich 19 Jahre alt. Mein Vater, ein orthopädischer Chirurg, war an Krebs gestorben. Er war ein sehr stiller, traditionsbewusster Japaner, der selten Emotionen oder gar Schmerz nach außen zeigte. Ich wusste daher nicht, was er von mir gedacht hatte und ob er mich wirklich geliebt hatte. Doch nach seinem Tod fand ich ein Bayer-Notizbuch, das ihm ein Bayer-Vertriebsmitarbeiter gegeben hatte. Mein Vater hatte es als sein letztes Tagebuch verwendet.

Das Tagebuch beschrieb seine letzten drei Monate. Ich erfuhr, wie er gekämpft und gelitten hatte. Ich stellte auch fest, dass er wichtige Momente in meinem Leben aufgeschrieben hatte: zum Beispiel, wenn ich neue Kurse begann, wann ich in den Ferien nach Hause nach Japan kommen wollte und welche Auszeichnungen ich in der Schule gewonnen hatte. Das Tagebuch zeigte mir, wie sehr er mich geliebt hatte, und wie wichtig ich ihm gewesen war. Es legte auch die Vermutung nahe, dass er bereits früher wichtige Ereignisse in meinem Leben verfolgt und aufgeschrieben hatte.

Fünfzehn Jahre nach seinem Tod begegnete ich zufällig erneut dem Bayer-Kreuz – als ich zu Bayer HealthCare in Japan kam. Nun, da ich hier arbeite, sehe ich das Bayer-Kreuz jeden Tag um mich herum und es erinnert mich an die Liebe meines Vaters. Es macht mich stolz darauf, wie mein Vater im Gesundheitswesen zu arbeiten und zur Entwicklung von Medikamenten beizutragen, die Menschen mit schweren, manchmal tödlichen, Krankheiten helfen. Wenn ich das Bayer-Kreuz anschaue, fühle ich meinen Vater ganz nahe bei mir. Deshalb gibt es mir das Vertrauen, Schwierigkeiten zu meistern, und es macht mich glücklich, bei Bayer zu arbeiten. Jeden Tag das Kreuz zu sehen, fühlt sich so an, als ob ich den Geist meines Vaters am Leben erhalte, indem ich kranken Menschen helfe.

Deswegen wird das Bayer-Kreuz immer etwas Besonderes für mich sein.“

Kumi Nakane
Bayer HealthCare, Japan

Alle bisher veröffentlichten „My Bayer Stories“ finden Sie hier.

Letzte Änderung: 4. Januar 2016 Copyright © Bayer AG
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