Sicherheit

Das Sicherheitsmanagement und die stete Weiterentwicklung der Sicherheitskultur sind eine wichtige Grundlage unternehmerischer Verantwortung im Bayer-Konzern. Alle von uns erfassten Unfälle und Ereignisse werden detailliert analysiert und bewertet, um adäquate Maßnahmen zu ihrer zukünftigen Vermeidung einleiten zu können.

Die Prävention von Unfällen und Ereignissen im Arbeitsalltag, beim Betrieb der Produktionsanlagen und auf den Arbeits- und Transportwegen, bei denen Menschen oder die Umwelt zu Schaden kommen könnten, hat für uns höchste Priorität. Die Verantwortung für die Bereiche Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität (HSEQ) ist daher direkt beim Konzernvorstand verankert. Ziel unseres HSEQ-Engagements sind Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz für Mitarbeiter, Kontraktoren und Lieferanten auf unseren Werksgeländen und unter Bayer-Aufsicht sowie der reibungslose und sichere Betrieb unserer Anlagen. Auf diese Weise senken wir auch laufende Kosten, indem wir Schäden sowie Arbeits- und Produktionsunterbrechungen vermeiden.

Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Arbeitssicherheit und Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter sehen wir als eine der Kernaufgaben unseres Unternehmens. Dazu gehören: die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, die Erkennung von Gefährdungspotenzialen und deren Beurteilung, ein umfassendes Risikomanagement sowie die Gestaltung eines gesunden Arbeitsumfelds.  Arbeitsschutz bei Bayer bedeutet aber nicht nur die Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien und Vorschriften, sondern ein aktives Miteinander im Betrieb, wobei der Mensch an erster Stelle steht. Dazu gehört u.a. das Einbinden der Mitarbeiter/innen in betriebliche Entscheidungsprozesse, eine gut funktionierende Kommunikation und hohes Verantwortungsgefühl der Vorgesetzten für ihre Mitarbeiter/innen.

Bereits seit Jahren sinkt bei Bayer die Quote der Arbeitsunfälle, die zu Arbeitsausfalltagen führen. Intensives Training und Bewusstseinsbildung tragen dazu bei, dass die Bayer-Divisionen und -Servicegesellschaften und auch Covestro sinkende Unfallzahlen berichten konnten. mehr

Verfahrens- und Anlagensicherheit

Mit der konzernweiten Initiative zur Verfahrens- und Anlagensicherheit (Top Performance in Process and Plant Safety, TOPPS) arbeitet Bayer kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Sicherheitskultur und den entsprechenden Standards in den Betrieben und Labors sowie der Optimierung der Sicherheitstechnik. In der entsprechenden Konzernregelung „Verfahrens- und Anlagensicherheit“ sind einheitliche Verfahren und Standards vorgeschrieben. Methoden und Kriterien zur Erkennung und Bewertung des von den Prozessen und Anlagen ausgehenden Risikos für Menschen und Umwelt wurden weiterentwickelt und weltweit vereinheitlicht.


Für alle Bayer-Anlagen gilt eine weltweit einheitliche Kennzahl für Anlagensicherheitsereignisse, Loss of Primary Containment (LoPC-Stofffreisetzung/Leckagen), die in das konzernweite Sicherheitsberichtswesen integriert ist. Unter LoPC versteht man z. B. den Austritt von Chemikalien oberhalb definierter Mengenschwellen aus ihrer ersten Umhüllung wie Rohrleitungen, Pumpen, Tanks oder Fässer. Der LoPC ist somit ein Indikator für Ereignisse in den Produktionsanlagen. mehr

Transportsicherheit

Der Transportsicherheit wird innerhalb der Bayer-Sicherheitskultur sehr hohe Priorität eingeräumt. In der entsprechenden Konzernrichtlinie sind Vorgehensweisen festgelegt, die sicherstellen, dass alle transportierten Materialien entsprechend den einzuhaltenden Vorschriften und ihrem jeweiligen Gefährdungspotenzial gehandhabt werden. Logistikdienstleister werden nach einem festgelegten Verfahren ausgewählt und regelmäßig hinsichtlich ihrer Sicherheits- und Qualitätserfüllung bewertet. Der Richtlinie entsprechend sind in allen betreffenden Unternehmensbereichen Verantwortliche für die Umsetzung benannt.


Als Transportereignisse erfassen wir kritische Ereignisse während der Beförderung unserer Produkte. Dazu zählen etwa Unfälle mit Personen- oder erheblichem Sachschaden, die Beeinträchtigung der Umwelt durch frei werdende Stoffe oder der Austritt gefährlicher Güter. Wir nehmen die Transportereignisse nach festgelegten Kriterien auf. Bewertungsmaßstäbe sind die ausgetretene Ladung, gestaffelt nach Menge und Gefahrgutklasse, Personenschäden oder blockierte Transportwege. Dabei berücksichtigen wir sowohl eigene als auch von uns beauftragte und bezahlte Chemikalientransporte von Dritten. mehr

Letzte Änderung: 24. Mai 2016 Copyright © Bayer AG
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