My Bayer Story

Seit 125 Jahren bei Bayer

Die Bayer-Mitarbeiterin Stephanie Noé feiert im August ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Warum Bayer schon lange vor ihrer Geburt Teil ihrer Familie war, erzählt sie in ihrer „My Bayer Story“.

Bayer-Mitarbeiterin Stephanie Noé ist stolz darauf, seit fast 25 Jahren bei Bayer zu arbeiten.Zoom image
Bayer-Mitarbeiterin Stephanie Noé ist stolz darauf, seit fast 25 Jahren bei Bayer zu arbeiten.

„Blättern wir in meiner Familienchronik und beginnen im Jahr 1863. Mein Ururgroßvater – August Dunkel – war gerade drei Jahre alt. In jenem Jahr schlossen sich der Kaufmann Friedrich Bayer und der Färbermeister Johann Friedrich Weskott in Barmen zu einer offenen Handelsgesellschaft zusammen. 25 Jahre später trat mein Ururgroßvater der Farbenfabrik Bayer bei. 1904 gehörte er zu den Pionieren, die nach Wiesdorf an den Rhein kamen, um hier auf einem 200 Hektar großen Acker- und Wiesenstück auf völlig aufgeweichtem Grund ein neues Werk aufzubauen.

1924 trat sein Sohn August Dunkel jun. dem aufstrebenden Unternehmen bei und diente sich vom Laufjungen bis zum 2. Kassierer der Lohnbuchhaltung hoch.

Der Dritte im Bunde war mein Großvater. Er begann 1933 als Werksfahrer der Bayer AG. Durch den Zusammenschluss von fünf Ortschaften war mittlerweile aus der kleinen Gemeinde Wiesdorf mit ehemals 680 Tagelöhnern eine Industriestadt mit rund 43.000 Einwohnern geworden.

1955 begann schließlich auch mein Vater Bernd August Dunkel seine Ausbildung zum Stahlbauschlosser unter dem Bayer-Kreuz. Er fuhr täglich – und das 45 Jahre lang – mit „seinem" Bayer-Fahrrad erst von Alkenrath und später von Opladen nach Wiesdorf, um dort in den mittlerweile hochmodernen Anlagen seine Arbeit zu leisten.

Nach so einer traditionsreichen „Bayer-Familiengeschichte" ist es nicht verwunderlich, dass auch die nächste Generation, seine beiden Töchter, den Bayer-Weg eingeschlagen haben. So hat meine Schwester 1984 ihre kaufmännische Ausbildung begonnen und war 13 Jahre im Unternehmen beschäftigt, um sich dann, nach der Geburt ihrer Kinder, ganz ihrer Familie zu widmen.

Meine eigene Bayer-Chronik beginnt 1988. Als sog. „Jungarbeiterin" in W 1 lernte ich das Werk und die Arbeitswelt sehr gut kennen. Auch ein Jahr später, während meiner kaufmännischen Ausbildung, lernte ich noch viele Menschen und ganz unterschiedliche Abteilungen kennen. Anschließend fand ich meinen ersten festen Arbeitsplatz in Flittard.

Mittlerweile arbeite ich bei Bayer HealthCare Deutschland in Leverkusen. Von Zeit zu Zeit fahre ich noch mit dem Fahrrad durch das Werk. Dann erinnern mich die noch übrig gebliebenen alten Gebäude an den Zeitgeist von damals, als mein Vater und meine Großväter durch die Bayer-Pforten in ihr Werk schritten, um ihrer Arbeit nachzugehen.

Und obwohl es in der heutigen, teilweise sehr schnelllebigen Zeit als geradezu überholt gilt, länger als drei bis fünf Jahre in einem Unternehmen zu verweilen, bin ich doch sehr stolz darauf, im August mein 25-jähriges Dienstjubiläum zu feiern und somit selbst zum festen Bestandteil meiner Bayer-Familiengeschichte zu gehören. Wer weiß, vielleicht führt meine heute elfjährige Tochter diese Familientradition weiter.“
 

Stephanie Noé
Bayer HealthCare, Deutschland

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Letzte Änderung: 4. Januar 2016 Copyright © Bayer AG
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