Management

Der global verantwortungsvolle Umgang mit Produkten

Die Globale Produktstrategie (GPS, Global Product Strategy) wurde vom ICCA (International Council of Chemical Associations) bei der UN International Conference on Chemicals Management 2006 in Dubai eingeführt. Sie wurde als Beitrag zu SAICM (Strategic Alignment of International Chemicals Management) auf zwischenstaatlicher Ebene konzipiert.

Damit wurde neuen globalen Herausforderungen für die chemische Industrie

(z. B. Chemikalienverordnung REACH) wie auch Erwartungen verschiedener Interessengruppen entsprochen: Letztere riefen die chemische Industrie auf darzulegen, dass sie Chemikalien in verantwortungsvoller Weise herstellt und handhabt und dass ihre Produkte bei bestimmungsgemäßem Gebrauch für Mensch und Umwelt sicher sind. Mit mehreren strategischen Elementen will die ICCA durch die Global Product Strategy sicherstellen, dass die Gesellschaft auch in Zukunft von unseren Innovationen profitiert und dass dabei zugleich Gesundheit, Sicherheit und Umwelt geschützt und erhalten werden.

Bayer MaterialScience hat für die Beladung von Tank-Fahrzeugen mit Polyolen eine Logistik entwickelt, bei der der Fahrer den Lkw selbst befüllt. Das neue System ist so ausgeklügelt, dass eine Fehlbefüllung praktisch ausgeschlossen ist.Bild vergrößern
Bayer MaterialScience hat für die Beladung von Tank-Fahrzeugen mit Polyolen eine Logistik entwickelt, bei der der Fahrer den Lkw selbst befüllt. Das neue System ist so ausgeklügelt, dass eine Fehlbefüllung praktisch ausgeschlossen ist.

Für uns bei Bayer stehen Sicherheit und Verträglichkeit unserer Produkte an erster Stelle. Daher prüfen und überwachen wir alle Bayer-Produkte in ihren uns bekannten Anwendungen im Hinblick auf mögliche Gesundheits-, Sicherheits-, Umwelt und Qualitätsrisiken (HSEQ-Management). Unsere Product Stewardship-Aktivitäten erstrecken sich auf die gesamte Wertschöpfungskette – von der Produktentwicklung und Produktion über den Einsatz der Produkte bis zu ihrer Entsorgung. Seit 1994 beteiligen wir uns an der freiwilligen Responsible Care™-Initiative der chemischen Industrie, und 2006 unterzeichnete Bayer die Global Charter dieser Initiative.

Einen ebenso hohen Stellenwert hat für uns die Global Product Strategy, wobei das Hauptaugen­merk auf den Aktivitäten bei Bayer MaterialScience liegt. Im Folgenden erfahren Sie Näheres über unsere Umsetzung und die erzielten Fortschritte:

Product Safety First

Auf unserer Website "Product Safety First" finden Sie eine Beschreibung des Verfahrens zur Produktsicherheitsbeurteilung einschließlich Priorisierung, Risikoabschätzung, Risikomanagement und Risikokommunikation. Üblicherweise werden Ergebnisse in Form von professionellen Sicherheitsdatenblättern (MSDS) in Landessprache in direkter Kommunikation mit unseren Supply Chain Partnern bereitgestellt.

Engagement im Bereich der Lieferkette

Der Schwerpunkt unseres Engagements im Bereich der Lieferkette liegt auf dem sicheren Transport, Lagerung, Handhabung und Verwendung unserer Produkte. Informationen über entsprechende Aktivitäten in diesen Bereichen, z. B. Isocyanaten, sind auf der Website "Product Safety First" erhältlich.

Aufkommende Themen

Unser umfangreiches Product Stewardship-Programm soll unsere Kunden darin unterstützen, Umweltbelastungen zu reduzieren und ihre Geschäftsaktivitäten unter den Aspekten Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit zu optimieren. Hier sind wir verantwortungsbewusst gegenüber neu aufkommenden Themen wie der Nanotechnologie und haben entsprechende Positionen und Verfahren entwickelt.

Capacity Building

Unsere Programme im Lieferkettenbereich machen einen wesentlichen Teil unserer Aktivitäten zum Capacity Building aus (siehe oben). Darüber hinaus führen wir zusammen mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) ein erfolgreiches Jugend-Umweltprogramm durch, das weltweit zur Steigerung des Wissens in Umweltfragen bei Jugendlichen beiträgt.

Letzte Änderung: 8. August 2014 Copyright © Bayer AG
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