Die Globale Produktstrategie (GPS, Global Product Strategy) wurde vom ICCA (International Council of Chemical Associations) bei der UN International Conference on Chemicals Management 2006 in Dubai eingeführt. Sie wurde als Beitrag zu SAICM (Strategic Alignment of International Chemicals Management) auf zwischenstaatlicher Ebene konzipiert.
Damit wurde neuen globalen Herausforderungen für die chemische Industrie
(z. B. Chemikalienverordnung REACH) wie auch Erwartungen verschiedener Interessengruppen entsprochen: Letztere riefen die chemische Industrie auf darzulegen, dass sie Chemikalien in verantwortungsvoller Weise herstellt und handhabt und dass ihre Produkte bei bestimmungsgemäßem Gebrauch für Mensch und Umwelt sicher sind. Mit mehreren strategischen Elementen will die ICCA durch die Global Product Strategy sicherstellen, dass die Gesellschaft auch in Zukunft von unseren Innovationen profitiert und dass dabei zugleich Gesundheit, Sicherheit und Umwelt geschützt und erhalten werden.
Auf unserer Website "Product Safety First" finden Sie eine Beschreibung des Verfahrens zur Produktsicherheitsbeurteilung einschließlich Priorisierung, Risikoabschätzung, Risikomanagement und Risikokommunikation. Üblicherweise werden Ergebnisse in Form von professionellen Sicherheitsdatenblättern (MSDS) in Landesprache in direkter Kommunikation mit unseren Supply Chain Partnern bereitgestellt.
Der Schwerpunkt unseres Engagements im Bereich der Lieferkette liegt auf dem sicheren Transport, Lagerung, Handhabung und Verwendung unserer Produkte. Informationen über entsprechende Aktivitäten in diesen Bereichen, z. B. Isocyanaten, sind auf der Website "Product Safety First" erhältlich.
Unser umfangreiches Product Stewardship-Programm soll unsere Kunden darin unterstützen, Umweltbelastungen zu reduzieren und ihre Geschäftsaktivitäten unter den Aspekten Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit zu optimieren. Hier sind wir verantwortungsbewusst gegenüber neu aufkommenden Themen wie der Nanotechnologie und haben entsprechende Positionen und Verfahren entwickelt.
Unsere Programme im Lieferkettenbereich machen einen wesentlichen Teil unserer Aktivitäten zum Capacity Building aus (siehe oben). Darüber hinaus führen wir zusammen mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) ein erfolgreiches Jugend-Umweltprogramm durch, das weltweit zur Steigerung des Wissens in Umweltfragen bei Jugendlichen beiträgt.