Management

Position von Bayer zum Thema Menschenrechte

Bayer unterstützt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und eine Reihe weltweit anerkannter Erklärungen für multinationale Unternehmen1. Außerdem bekennen wir uns uneingeschränkt zu den Grundsätzen der Initiative „Global Compact“ der Vereinten Nationen. Die Förderung der Menschenrechtsstandards bei sämtlichen Geschäftsaktivitäten von Bayer entspricht den Werten und Führungsprinzipien unseres Unternehmens sowie unserer Sustainable Development Policy.

Unsere Entschlossenheit, die Umsetzung der Menschenrechte voranzubringen, wird durch unsere Corporate Compliance Policy gestützt. Dieses Programm gilt weltweit an allen Standorten und für alle Geschäftstätigkeiten von Bayer. Die vorliegende Position soll uns als Rahmen und Richtschnur für unsere Entscheidungen und unser engagiertes Handeln innerhalb unseres Einflussbereichs dienen. Dabei respektieren wir die Verantwortung der einzelnen Staaten für den Schutz der Menschenrechte.

Mitarbeiter:
Arbeits-
bedingungen

Wir bieten unseren Mitarbeitern eine Vergütung und Sozialleistungen, die fair und wettbewerbsfähig sind. Unser Entgelt entspricht den örtlichen Marktverhältnissen oder übersteigt diese, wodurch ein angemessener Lebensstandard für unsere Mitarbeiter und deren Familien sichergestellt wird.

Jegliche Formen von Zwangs- und Pflichtarbeit sind strikt verboten. Unsere Vergütungssysteme sind an die Performance des Unternehmens und die individuelle Leistung gekoppelt. Die Altersvorsorge ist weltweit ein wichtiges Element in unseren Gesamtvergütungspaketen. Wir ermuntern unsere Mitarbeiter, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, indem wir umfassende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten. Der Zugang zu Qualifizierungs und Schulungsmaßnahmen beruht auf dem Grundsatz der Chancengleichheit für alle Mitarbeiter.

Wir halten sämtliche geltenden Gesetze und Vereinbarungen über Arbeitszeiten und bezahlte Abwesenheiten ein. Wir respektieren das Recht auf Erholung und Freizeit, einschließlich bezahlten Urlaubs, sowie das Recht auf ein Familienleben, wozu auch die Elternzeit und vergleichbare Regelungen gehören. Wo es möglich ist, streben wir die Einführung flexiblerer Arbeitszeiten und -formen an, um es unseren Mitarbeitern so zu ermöglichen, die Tätigkeit im Unternehmen mit ihren privaten Bedürfnissen in Einklang zu bringen.

Belästigung
und
Diskriminierung

Die Gleichbehandlung aller Beschäftigten ist ein wichtiger Grundsatz unserer Unternehmenspolitik. Niemand darf wegen seiner ethnischen Herkunft, seiner Rasse, seiner Hautfarbe, seiner Nationalität, seiner Abstammung, seines Glaubens, seiner Kastenzugehörigkeit, seines Geschlechts, seines Alters, seiner körperlichen Konstitution oder seines Aussehens, seiner sexuellen Orientierung, seiner Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, seiner politischen Zugehörigkeit, einer HIV/AIDS-Erkrankung oder seines Familienstandes benachteiligt, begünstigt oder ausgegrenzt werden. Belästigungen jeglicher Art sind untersagt. Wir erwarten von unseren Mitarbeitern einen freundlichen, sachbetonten und fairen Umgang mit Kollegen und Dritten. Unter vergleichbaren Bedingungen bieten wir gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Vereinigungs-
freiheit und
Tarifver-
handlungen

Wir haben uns zu einem offenen und konstruktiven Dialog mit unseren Mitarbeitern und deren Interessenvertretern verpflichtet. Unsere Mitarbeiter sind frei in der Wahl der Organisationen, die sie vertreten. Diese Organisationen können sich an Lohnverhandlungen gemäß den geltenden gesetzlichen Regelungen beteiligen. An allen Bayer-Standorten weltweit haben die Arbeitnehmer das Recht, ihre eigenen Interessenvertreter zu wählen. Mitarbeiter, die als Arbeitnehmervertreter fungieren, werden in keiner Weise benachteiligt oder bevorzugt. An Standorten, wo die Mitarbeiter sich entschieden haben, keine Vertreter zu wählen, werden wir eine direkte und offene Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Geschäftsleitung sicherstellen.

Kinderarbeit



Weltweit verfolgen wir bei all unseren geschäftlichen Aktivitäten eine klare Politik der kompromisslosen Verurteilung von Kinderarbeit. Auch in unserer Zulieferkette dulden wir keine Kinderarbeit und gehen gegen erkannte Verstöße vor. Unsere Anstrengungen zur Bekämpfung von Kinderarbeit entsprechen den Kernarbeitsstandards der ILO2 (Internationale Arbeitsorganisation) und den Grundsätzen des Global Compact der Vereinten Nationen.

Gesundheit
und
Sicherheit

Durch den Einsatz effektiver Managementsysteme sorgen wir an allen unseren Standorten für einheitlich hohe Standards hinsichtlich Gesundheitsschutz, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität (Health, Safety, Environment, Quality – HSEQ). Die entsprechenden HSEQ-Vorschriften werden weltweit konsequent umgesetzt, um das Auftreten von Unfällen und Störfällen zu minimieren. Durch die Einführung geeigneter Maßnahmen unterstützen Fachleute für Arbeitssicherheit das Linienmanagement bei der Verhütung von Krankheiten und Unfällen.

Den Mitarbeitern steht an unseren Standorten ein umfangreiches Angebot an Gesundheitsleistungen zur Verfügung, darunter auch Maßnahmen, die über den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz hinausgehen. Bayer ist der festen Überzeugung, dass die Achtung vor dem Menschen für eine vorbildliche Geschäftstätigkeit unverzichtbar ist. Mit dieser Position bekräftigen wir unser Engagement für die Einhaltung international anerkannter Grundsätze in den Bereichen Menschenrechte und Arbeitsbedingungen. Wir erwarten, dass das Verhalten unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner in aller Welt dieses Engagement widerspiegelt.

1

z. B. die „Dreigliedrige Grundsatzerklärung über multinationale Unternehmen und Sozialpolitik“ der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und die „OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen“.

2

Übereinkommen über das Mindestalter 1973, (Nr. 138); Übereinkommen über die schlimmsten Formen der Kinderarbeit, 1999 (Nr. 182)

Letzte Änderung: 12. August 2014 Copyright © Bayer AG
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