Ökologie

Grundlinien unseres ökologischen Handelns

Bayer arbeitet kontinuierlich an Lösungen, die die Umwelt entlasten und Ressourcen schonen. Die ökologischen Herausforderungen, die sich aus der steigenden Weltbevölkerung und dem fortschreitenden Klimawandel ergeben, sehen wir als Teil unserer unternehmerischen Verantwortung und gleichzeitig als Chance, kosteneffizienter zu produzieren und neue Marktchancen zu erschließen.

Energieeffizienz: Mit der Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie können bei der Chlorherstellung bis zu 30 Prozent Energie eingespart werden. Wang Yan und Guorong Shen arbeiten in der neuen Anlage in Shanghai. Bild vergrößern
Energieeffizienz: Mit der Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie können bei der Chlorherstellung bis zu 30 Prozent Energie eingespart werden. Wang Yan und Guorong Shen arbeiten in der neuen Anlage in Shanghai.

Unser Engagement für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit geht deutlich über die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften hinaus. Dies drücken wir auch in unserem Bekenntnis zur „Responsible Care“ -Initiative der chemischen Industrie aus. Die „Bayer Sustainable Development Policy“ bestimmt die Grundlinien unseres ökologischen Handelns. Konkrete Maßnahmen und Projekte steuern wir mithilfe unserer HSEQ-Managementsysteme.

Unsere Ziele bis 2015

Emissionen


Ziel 2015
Bis 2015 sollen im Gesamtkonzern die Emissionen ozonabbauender Substanzen, auch ods-Emissionen („Ozone Depleting Substances“) genannt, um 70 % und die Menge der flüchtigen organischen Verbindungen („Volatile Organic Compounds“ – VOC) um 50 % sinken. Die ODS-Emissionen verharren nahezu auf Vorjahresniveau (-0,2 %). Die Menge der VOC-Emissionen nahm gegenüber dem Vorjahr um 3,4 % ab.


Ziel 2020

Unser ambitioniertes Konzernziel ist es, die spezifischen Treibhausgas-Emissionen (direkte und indirekte Emissionen in Relation zur produzierten Verkaufsmenge in Tonnen) von 2005 bis 2020 um 35 % zu senken.

Abfall

Ziel 2015

Gestiegen ist 2012 die spezifische Menge gefährlicher Produktionsabfälle. Unser bisher kommuniziertes Ziel, sie bis 2015 auf 2,5 % der gesamten Produktionsmenge zu begrenzen, werden wir nach heutiger Einschätzung nicht einhalten können. Grund ist eine Umstellung von Verfahrensschritten, vor allem im Teilkonzern Bayer CropScience. „Gefährliche“ Produktionsabfälle fallen hier beispielsweise in der Synthese von Wirkstoffen als Nebenprodukte an und können nicht weiter verarbeitet oder verwendet werden.

Verfahrens- und Anlagensicherheit

Ziel 2015

Bis Ende 2012 wurden im Rahmen der Initiative u. a. planmäßig rund 26.000 Mitarbeiter aus den Bereichen Produktion und Technik in Verfahrens- und Anlagensicherheit geschult sowie eine einheitliche Risikobewertung samt Maßnahmenkatalog eingeführt.

Ziel 2015
Mit der Erfahrung von inzwischen drei Jahren wollen wir nun die Entwicklung des Indikators in Form einer Rate (LOPC-IR = LOPC-Incident-Rate = Zahl der LOPC-Ereignisse bezogen auf 200.000 Arbeitsstunden in den für Anlagensicherheit relevanten Bereichen) ermitteln und eine kontinuierliche Verbesserung der Rate anstreben. In der im September 2012 erschienenen, weiter- entwickelten Konzernregelung „Verfahrens- und Anlagensicherheit“ haben wir dazu einheitliche Verfahren und Standards vorgeschrieben.

Ziel 2015
Im Jahr 2012 fand das zweite „Process and Plant Safety Symposium“ statt, das den Experten dazu dient, voneinander zu lernen und ihre Erfahrungen jenseits der Standorte und Teilkonzerne besser auszutauschen.

Material- und Energieeinsatz

Material- und Energieeffizienz sind heute entscheidende Messgrößen für den Erfolg am Markt. Um die Effizienz im Umgang mit den konzernweit eingesetzten Ressourcen zu optimieren, hat Bayer Technology Services den „Ressourceneffizienz-Check“ entwickelt und eingeführt. mehr  

Emissionen in die Luft

Emissionen in die Luft stammen bei Bayer größtenteils aus der Erzeugung und dem Verbrauch von Energie. Unser Einsatz für mehr Energieeffizienz hilft daher zugleich, Kosten und Emissionen zu reduzieren. Bayer will darüber hinaus seinen Beitrag zum Klimaschutz auf mehreren Ebenen leisten und hat dafür ein konzernweit geltendes Klimaprogramm etabliert. mehr 

Wassernutzung und Emissionen in das Wasser

Der Zugang zu ausreichend sauberem Wasser ist in vielen Teilen der Welt nicht gewährleistet. Unter anderem durch klimatische Veränderungen wird seine Gewinnung und Reinigung vielerorts immer kostspieliger. Weltweit operierende Unternehmen wie Bayer müssen dies in ihren Produktionsprozessen verantwortlich berücksichtigen. mehr   

Abfall und Recycling

Mit dem Ziel, Materialverbrauch und Abfallmengen möglichst gering zu halten, versucht Bayer dort, wo es technisch machbar und ökonomisch sinnvoll ist, Materialien wiederzuverwenden oder anderen Prozessen zuzuführen. Dies dient sowohl der Kosteneffizienz als auch der Umwelt. mehr   

Schutz der Biodiversität

Die Bedeutung einer intakten biologischen Vielfalt rückt weltweit verstärkt in den Fokus. Auf der 11. Vertragsstaatenkonferenz der „Convention on Biological Diversity (CBD)“ verpflichteten sich die Industrieländer im Oktober 2012 in Hyderabad (Indien), Entwicklungsländer in Zukunft stärker dabei zu unterstützen, die internationalen Biodiversitätsziele umzusetzen. mehr    

Managementsysteme zur Umsetzung unserer HSEQ-Ziele

Bayer will konzernweit ein angemessenes und gleich hohes hseq-Niveau (Health, Safety, Environment and Quality – Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität) erreichen und dieses kontinuierlich verbessern. mehr     

Umweltereignisse und Transportunfälle

Unter Umweltereignissen verstehen wir Vorkommnisse im Rahmen der Bayer-Geschäftstätigkeit, bei denen es zum Austritt von Stoffen in die Umwelt kommt. Faktoren für die Berichtspflicht sind insbesondere Menge und Art des Stoffs, entstandene Schadenshöhe und etwaige Folgen für Anwohner. mehr  

Letzte Änderung: 28. Februar 2014  Copyright © Bayer AG
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