Politische Grundsätze
Politische Grundsätze

Nanotechnologie

Die Nanotechnologie wird von vielen Experten als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Als Querschnittstechnologie ermöglicht sie Innovationen und Produktverbesserungen in nahezu allen Bereichen der Industrie, zum Beispiel für den Umweltschutz, die nachhaltige Energieversorgung, effiziente Ressourcennutzung oder die Bekämpfung von Krankheiten.
20x fester als Stahl - Die Kohlenstoff-Nanoröhrchen Baytubes erreichen das zwanzigfache der Festigkeit von Stahl und das bei nur einem Sechstel des Gewichts. Zum Beispiel bei modernen Windkraftanlagen wie hier auf einer Tankstelle in Helsinki.Bild vergrößern
20x fester als Stahl - Die Kohlenstoff-Nanoröhrchen Baytubes erreichen das zwanzigfache der Festigkeit von Stahl und das bei nur einem Sechstel des Gewichts. Zum Beispiel bei modernen Windkraftanlagen wie hier auf einer Tankstelle in Helsinki.

Der Nanotechnologie wird vorhergesagt, dass sie der Weltwirtschaft – ähnlich wie in den vergangenen Jahrzehnten die Mikro-Elektronik – zu einem lang andauernden Wachstumsschub verhelfen wird. Regierungen und die EU-Kommission haben dieses Potential erkannt. Auch in der Bevölkerung werden die Chancen von Nanomaterialien gesehen. Einige Interessen-gruppen betrachten dagegen vor allem mögliche Risiken für Umwelt und Gesundheit. Natürlich müssen die Risiken in allen Fällen sorgsam untersucht und abgesichert werden, ohne dabei jedoch die sich bietenden Chancen komplett zu vernachlässigen.

Bayer setzt sich dafür ein, die Chancen der Nanotechnologie zu nutzen und gleichzeitig die Risiken zu untersuchen und zu minimieren. Dafür brauchen wir einen offenen gesellschaftlichen Dialog über die Zukunftschancen und Aufklärung über die möglichen Risiken und die sichere Handhabung und Nutzung von Nanomaterialien.

  • Innovationen im Bereich der Nanotechnologie, einschließlich auch der Sicherheitsforschung zu Nanomaterialien, sollten von der Politik weiterhin auf hohem Niveau gefördert werden.
  • Für Verbraucher und Industrie sind langfristig verlässliche, nachvollziehbare politische Entscheidungen und Regulierungsprozesse, die auf wissenschaftlicher Evidenz gründen, unerlässlich. Dies gilt insbesondere auch für Nanomaterialien.
  • Bayer befürwortet eine neutrale, angemessene und durchsetzbare Definition von Nanomaterialien, wobei der Schwerpunkt auf Nanopartikeln und deren Agglomeraten liegt, und unterstützt den ICCA -Vorschlag.
Wir entwickeln Nanomaterialien nach den Grundprinzipien und Maßstäben, zu denen sich die chemische Industrie in der „Global Charter Responsible Care“, der Initiative für verantwortliches Handeln, selbst verpflichtet hat.  

Produktverantwortung und Nachhaltigkeit stehen für uns an vorderster Stelle. Daher hat sich Bayer Initiativen der chemischen Industrie angeschlossen, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass Nanomaterialien sicher hergestellt und gehandhabt werden. Das Unternehmen leistet darüber hinaus einen bedeutenden Beitrag zu öffentlichen Projekten der Sicherheitsforschung auf dem Gebiet der Nanomaterialien – wie zum Beispiel im Rahmen von Inno.CNT mit CarboSafe und CarboLife Cycle sowie mit CarboTox und NanoGEM.
http://www.bayer.de/de/nanotechnologie.aspx

Copyright © Bayer AG

Special Interest

Seite drucken

Suche

Publikationen

Letzte Änderung: 2. Februar 2012

×