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Die Sammlung Bayer

Mit der überwältigenden Zahl von rund 50.000 Besuchern endete im Juni 2013 die erste große Museums-Ausstellung der Sammlung Bayer in der Firmengeschichte. Anlässlich der Gründung des Unternehmens vor 150 Jahren, präsentierte die Bayer AG zusammen mit den Berliner Festspielen im Martin-Gropius-Bau unter dem Titel: „Von Beckmann bis Warhol – Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts – Die Sammlung Bayer“ erstmals die wichtigsten Werke ihrer Kunstsammlung außerhalb des Unternehmens.

Bayer Sammlung im Martin-Gropius-Bau Berlin

Die Ausstellung zeigte vor allem Künstler, die zum Who is Who der weltweiten Kunstszene gehören: Max Beckmann, Ernst-Ludwig Kirchner, Pablo Picasso, Joan Miró, Andy Warhol, Gerhard Richter und viele mehr. Daneben waren auch Arbeiten von sehr jungen Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, die von Bayer im „stART“-Programm gefördert werden.

Mit rund 2.000 Werken zählt die Sammlung zu den größten und traditionsreichsten deutschen Unternehmenssammlungen. Die Arbeiten werden normalerweise jedoch nicht museal präsentiert, sondern haben ihren Platz in den Büros und Konferenzräumen des Unternehmens – so auch alle Werke, die im Martin-Gropius-Bau zu sehen waren.

„Kunst am Arbeitsplatz“ – bei Bayer selbstverständlich

Kunst ist ein wesentlicher Teil der umfangreichen Kulturarbeit von Bayer, die in den vergangenen Jahren unter anderem mit dem „Internationalen Sponsoring Award 2012“ in der Kategorie Kultursponsoring und als „Kulturinvestor des Jahres 2011“ ausgezeichnet wurde.

  • Die Sammlung Bayer zählt zu den ältesten Firmensammlungen in Deutschland. Die Auswahl der 240 wichtigsten Werke unter dem Titel „von Beckmann bis Warhol“ wurde am Donnerstag, den 21. März 2013 im Martin-Gropius-Bau in Berlin eröffnet.
  • Max Beckmann, Orchideenstillleben mit grüner Schale, 1943, Öl auf Leinwand (Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn 2013).
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Die „Sammlung Bayer“ zählt zu den ältesten Firmensammlungen in Deutschland. Die Auswahl der 240 wichtigsten Werke unter dem Titel „Von Beckmann bis Warhol“ wurde am Donnerstag, den 21. März 2013, im Martin-Gropius-Bau in Berlin eröffnet.

Der Bildenden Kunst waren bereits die Unternehmensgründer Friedrich Bayer und Friedrich Weskott zugetan. Spiritus rector der Kunst bei Bayer war jedoch Carl Duisberg, der 1900 Vorstandsmitglied und 1912 Generaldirektor der damaligen Farbenfabriken Bayer wurde. Er legte auch den eigentlichen Grundstock der Kunstsammlung des Unternehmens.

Auch das Konzept „Kunst am Arbeitsplatz“ geht auf ihn zurück. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts stand beim Erwerb von Kunst daher nicht der Aufbau einer repräsentativen Kunstsammlung mit musealem Wert im Fokus – vielmehr ging es darum, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter mit dekorativen und hochwertigen Kunstwerken „zu schmücken“. Auch in den 1950er-Jahren wurden Werke der Klassischen Moderne und der aktuellen Kunst angekauft, die nicht nur der Repräsentation dienten, sondern die Büroräumlichkeiten im Unternehmen auf besondere Weise ausstatteten.

Kunst im Arbeitsalltag ist heute bei Bayer eine Selbstverständlichkeit. Das ist nicht zuletzt der Verdienst der „Bayer-Artothek“. Hier können sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kunstwerke für die eigenen Konferenz- und Büroräume ausleihen.

Übrigens: Aktuelle Kunst-Veranstaltungen von Bayer Kultur finden Sie hier.

Letzte Änderung: 4. Januar 2016 Copyright © Bayer AG
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