Bayer Climate Award und Bayer Climate Fellows

Klimapreis & Stipendien

Mit zwei Initiativen fördert Bayer die wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskussion um die Herausforderungen des Klimawandels und zeichnet konkretes persönliches Engagement aus.

Bayer Climate Award

Neben Vorträgen und Gesprächen mit Experten stehen bei den „Bayer Climate Fellows“ auch Exkursionen und Laboreinheiten - zum Beispiel zur Untersuchung der Wasserqualität von Flüssen - auf dem Programm.Bild vergrößern
Neben Vorträgen und Gesprächen mit Experten stehen bei den „Bayer Climate Fellows“ auch Exkursionen und Laboreinheiten - zum Beispiel zur Untersuchung der Wasserqualität von Flüssen - auf dem Programm.

Der „Bayer Climate Award” ist der erste internationale Preis für herausragende Leistungen in der Grundlagenforschung der Klimawissenschaften. Der Preis wurde erstmals am 24. März 2009 in Berlin an Professor em. Dr.-Ing. Eberhard Jochem vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, von der Bayer Science & Education Foundation verliehen. Jochem wurde für seine wegweisenden Beiträge auf dem Gebiet der Energieeffizienzforschung ausgezeichnet. Er hat nachgewiesen, dass in Deutschland allein durch eine verbesserte Energieeffizienz fast 15 Prozent der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 auf wirtschaftlich rentable Weise eingespart werden könnten. Dies entspräche einer absoluten Reduktion von 125 Millionen Tonnen CO2-Emissionen gegenüber Ende 2007. In den Industrieländern sei sogar eine Steigerung der Energieeffizienz um 80 Prozent innerhalb dieses Jahrhunderts möglich.

Würdigung der Pionierarbeiten durch internationalen Wissenschaftspreis

Am 22. April 2010 wurde der Klima- und Polarforscher Prof. Dr. Peter Lemke für seine herausragenden Beiträge zur Klimaforschung mit dem "Bayer Climate Award" der Bayer Science & Education Foundation ausgezeichnet. Lemke arbeitet am Alfred-Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und leitet die Regionale Klimaforschungsinitiative REKLIM, in der acht Helmholtz-Zentren ihre Aktivitäten zur regionalen Klimaforschung bündeln. "Peter Lemke hat die Klimaforschung ganz wesentlich voran gebracht, nicht nur durch seine eigenen Beiträge zur Rolle der Meereisbedeckung als Gradmesser des Klimawandels, sondern auch, indem er den Weg für die erfolgreiche internationale Zusammenarbeit vorbereitet hat. Der Bayer Climate Award ist mit 50.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

Bayer-Vorstandsmitglied Prof. Dr. W. Plischke (M.) mit den „Bayer Climate Fellows“ M. Winkler, L. Brüggenwerth, M. Rohbeck und F. Schober (v.l.) in Berlin.Bild vergrößern
Bayer-Vorstandsmitglied Prof. Dr. W. Plischke (M.) mit den „Bayer Climate Fellows“ M. Winkler, L. Brüggenwerth, M. Rohbeck und F. Schober (v.l.) in Berlin.

Im Sommer 2008 vergab die Bayer Science & Education Foundation erstmals an fünf Schüler aus Deutschland, die sich besonders für den Umweltschutz interessieren und engagieren, ein jeweils mit rund 5.000 Euro ausgestattetes Stipendium für die Teilnahme an einem Nachhaltigkeits-Seminar in den USA. Im Mittelpunkt des zweiwöchigen Aufenthalts in Pittsburgh und Umgebung mit Workshops und Exkursionen stand der Themenbereich „Klimawandel und Wasser“.

Die „Bayer Climate Fellows“ werden im Nachgang zu dem Nachhaltigkeits-Seminar zu einem Ideenwettbewerb mit dem Motto „ Die beste Klimaidee“ eingeladen. Der Gewinner des Wettbewerbs bekommt die Möglichkeit ein Schülerpraktikum bei Bayer in einem Fachbereich seiner Wahl zu absolvieren.

Letzte Änderung: 26. April 2013  Copyright © Bayer AG
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