Gesundheit und Soziales

Katastrophenhilfe: Soforthilfe und Wiederaufbau

Katastrophenhilfe ist Teil des gesellschaftlichen Engagements von Bayer. Das Unternehmen leistet in vielen Notfällen weltweit schnelle und unbürokratische Hilfe.

In Südost-Europa haben tagelange Regenfälle schwere Überschwemmungen verursacht. Bayer hilft den Menschen vor Ort mit Hilfe von Geld- und Medikamentenspenden im Gesamtwert von rund 60.000 Euro. Bild vergrößern
In Südost-Europa haben tagelange Regenfälle schwere Überschwemmungen verursacht. Bayer hilft den Menschen vor Ort mit Hilfe von Geld- und Medikamentenspenden im Gesamtwert von rund 60.000 Euro.

Um den Menschen, die durch Naturkatastrophen in akute Not geraten sind, gezielt helfen zu können, verfolgt Bayer eine doppelte Strategie: Das Unternehmen leistet in Katastrophenfällen Soforthilfe – sei es mit Geld- und Medikamentenspenden oder mit Sachspenden zur Wiederherstellung der Infrastruktur. Darüber hinaus fördert die Sozialstiftung der Bayer AG, die Bayer Cares Foundation, nachhaltige Wiederaufbauprojekte.


Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung von Bildungs- und Gesundheitszentren. Bei den langfristig angelegten Projekten, die gemeinsam mit den Bayer-Landesgesellschaften sowie Partnerorganisationen im Katastrophengebiet umgesetzt werden, gilt das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Häufig ermöglichen Engagement und Spenden der Bayer-Mitarbeiter die Katastrophenhilfe vor Ort.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl der weltweiten Katastrophenhilfen seit dem Jahr 2007.

2014

Kinder in Liberia waschen ihre Hände. Präventionskampagnen klären die Menschen in den ländlichen Gegenden darüber auf, wie sie eine Ansteckung mit dem Ebola-Virus verhindern können.

Afrika

Auf Grund der Ebola-Epidemie in Afrika leistete Bayer Hilfe in Form von Geld- und Medikamentenspenden. Mit einer Spende in Höhe von 25.000 Euro unterstützt Bayer eine Aufklärungs- und Präventionskampagne der Caritas international in Liberia, um die Ausbreitung des tödlichen Virus zu verhindern. Zudem erhält das Gesundheitsministerium von Sierra Leone 400 Packungen Ciprofloxacin zur Stabilisierung von Ebola-Patienten.

In Südost-Europa haben tagelange Regenfälle schwere Überschwemmungen verursacht. Bayer hilft den Menschen vor Ort mit Hilfe von Geld- und Medikamentenspenden.

Südost-Europa

Angesichts der verheerenden Überschwemmungen in Südost-Europa, leistete Bayer eine Soforthilfe in Form von Geld- und Medikamentenspenden im Gesamtwert von rund 60.000 Euro.

Eine Spende in Höhe von 25.000 Euro ging an die jeweiligen Rot-Kreuz-Organisationen in den Ländern sowie an eine eigens von der serbischen Regierung eingerichtete Spenden-Hotline. Mit dem Geld möchte Bayer die Notfallversorgung bei Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneprodukten in den überschwemmten Gebieten unterstützen. Darüber hinaus stellte das Unternehmen dringend benötigte Medikamente im Gesamtwert von rund 35.000 Euro zur Verfügung.

2013

Mit einem Hilfsflieger des Deutschen Roten Kreuzes wurden die von Bayer gespendeten Medikamente in das Katastrophengebiet auf den Philippinen transportiert.

Philippinen
Insgesamt 280.000 Euro haben Bayer-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Unternehmen selbst für die Opfer des Taifuns „Haiyan“ auf den Philippinen gespendet.

Unmittelbar nach dem zerstörerischen Taifun leistete Bayer bereits Soforthilfe in Form von Medikamenten- und Geldspenden in Höhe von insgesamt 500.000 Euro.


Somit beläuft sich der Wert der Hilfsleistungen von Bayer für die Menschen auf den Philippinen auf insgesamt 780.000 Euro.


Die Wiederaufbau-Projekte sind in der Stadt Tacloban angesiedelt, wo die Menschen besonders schwer von den Verwüstungen betroffen sind. Gemeinsam mit dem Deutschen und dem Philippinischen Roten Kreuz setzt die Bayer-Sozialstiftung ein Bündel an Maßnahmen für die medizinische Grundversorgung der notleidenden Menschen um und stellt hierfür 90.000 Euro zur Verfügung.

Hierzu zählen der Wiederaufbau und die Planung neuer Gesundheitseinrichtungen ebenso wie die Ausbildung von medizinischem Personal. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung mit 100.000 Euro der Gesamtspenden-Summe Caritas international beim Wiederaufbau der chirurgischen Abteilung sowie eines Operationssaales im "Mother of Mercy Hospital" Tacloban. Weitere 90.000 Euro werden der Hilfsorganisation Habitat zur Verfügung gestellt, die 2.500 Unterkünfte zur dauerhaften Unterbringung von Familien errichtet.

Deutschland
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bayer spendeten 52.000 Euro für die Opfer des Hochwassers in Bitterfeld. Das Unternehmen ergänzte diesen Betrag um weitere 50.000 Euro auf insgesamt 102.000 Euro. Die Bayer-Spende floss in Wiederaufbau-Projekte von allgemeinnützigen Organisationen, die Kindern und Jugendlichen in der Region Bitterfeld zugute kommen.

2012

USA
Bayer leistete eine Soforthilfe in Höhe von 150.000 US-Dollar für die Opfer des Hurrikans „Sandy“ an der Nordostküste der USA. Jeweils die Hälfte der Spende der Bayer USA Foundation ging an das Amerikanische Rote Kreuz und die Kinder-Hilfsorganisation Save the Children. Die finanzielle Unterstützung kam unmittelbar den am stärksten betroffenen Menschen vor Ort zugute, um den dringlichsten Bedürfnissen nach Nahrung, Kleidung, Gesundheit und Unterkunft Abhilfe schaffen zu können.

2011

Australien
Angesichts der Überschwemmungen in Australien spendete Bayer 75.000 Euro an das australische Rote Kreuz, das in Kooperation mit der australischen Regierung bei der Schadensbewältigung half. Des Weiteren stellte Bayer Tierarzneimittel sowie Produkte zur Bekämpfung von Insekten im Gesamtwert von 10.000 Euro zur Verfügung.

Brasilien
Nach den Überschwemmungen im Bundesstaat Rio de Janeiro leistete Bayer Soforthilfe im Wert von 172.000 Euro. Das Unternehmen stellte 100.000 Euro für Wiederaufbauarbeiten zur Verfügung und unterstützte verschiedene Organisationen mit Produktspenden im Wert von 72.000 Euro. Darunter waren dringend benötigte Arzneimittel, Produkte zur Schädlingsbekämpfung und Tiergesundheitsprodukte.

Japan
Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami in Japan leistete Bayer Soforthilfe in Form einer Unternehmens-Spende in Höhe von 880.000 Euro an das japanische Rote Kreuz sowie Medikamenten-Spenden im Wert von 700.000 Euro an die japanischen Gesundheitsbehörden. Als Ergebnis einer gemeinsamen Spendenaktion von Mitarbeitern und Unternehmensleitung unterstützt die Bayer Cares Foundation außerdem mit 700.000 Euro die Hilfsorganisation Ashinaga beim Bau des „Tohoku Rainbow House“, einem Betreuungszentrum für Kinder, die ihre Eltern verloren haben. Ziel ist es, den Kindern psychologische Unterstützung zu bieten und darüber hinaus mit den lokalen Anwohner zusammenzuarbeiten, um sie beim Wiederaufbau der Gemeinschaft zu integrieren. Insgesamt beläuft sich die Bayer-Hilfe für Japan auf fast 2,3 Millionen Euro.

Neuseeland
Nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland stellte Bayer gemeinsam mit seinen Mitarbeitern dem Roten Kreuz 75.000 Euro für die Soforthilfe vor Ort zur Verfügung. Darüber hinaus spendete das Unternehmen Medikamente im Wert von 10.000 Euro.

Ostafrika
Angesichts der Hungerkrise in Somalia, Äthiopien, Kenia und Dschibuti, unterstützte Bayer das UN World Food Programme mit einer Geldspende in Höhe von 100.000 Euro. Die Organisation setzte sich für mehr als 11 Millionen Hungernde am Horn von Afrika ein, indem unter anderem Spezialnahrung für unterernährte Kinder über eine Luftbrücke in die Krisenregion transportiert wurde.

Philippinen
Für die Flutopfer auf den Philippinen leistete Bayer Soforthilfe in Form einer Produkt- und Geldspende im Wert von 23.000 Euro. Bayer-Mitarbeiter spendeten auch Sachgüter wie Konserven, Kleidung und Kinderspielzeug.

Thailand und Kambodscha
Angesichts der Überschwemmungskatastrophe unterstützte Bayer das thailändische Rote Kreuz mit einer Produkt- und Geldspende im Wert von 52.000 Euro. Mit Hilfe der Spenden konnte die Hilfsorganisation Rettungsboote, mobile Boote zur ärztlichen Versorgung, Taschen mit Hilfsgütern und schwimmende Toiletten zur Verfügung stellen. Das kambodschanische Rote Kreuz wurde von Bayer mit einer Produkt- und Geldspende im Wert von 17.000 Euro unterstützt.

2010

Haiti
Unmittelbar nach dem Erdbeben spendete Bayer Antibiotika und Schmerzmitteln im Wert von mehr als 650.000 Euro. Außerdem stellten Mitarbeiter und Bayer über die Stiftung 350.000 Euro für den Bau eines Gesundheitszentrums zur Verfügung. Die Einrichtung bietet vor allem Leistungen für Schwangere und Kinder sowie Impf-, Gesundheits- und Hygieneprogramme für die Bevölkerung. Die Bayer-Hilfe für Haiti belief sich insgesamt auf mehr als eine Million Euro.

Pakistan
Für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan spendete Bayer Medikamente im Wert von 97.000 Euro und unterstützte Caritas international mit 50.000 Euro für die unmittelbare Soforthilfe der Organisation. So konnten zehntausende Menschen mit Nahrungsmitteln, Gebrauchsgegenständen, Hausrat und Notunterkünften versorgt werden. Darüber hinaus hilft die Bayer Cares Foundation gemeinsam mit Dawn Relief und UNICEF durch ein längerfristiges Projekt beim Wiederaufbau der betroffenen Regionen. Die Stiftung unterstützt mit insgesamt 100.000 Euro den Bau von rund 60 Einfamilienhäusern, den Bau einer Schule sowie die Errichtung eines Berufsbildungszentrums, in dem sich Jugendliche im Bereich der Elektrotechnik, Mechanik und Holzbearbeitung schulen lassen können.

2009

Australien
Angesichts der verheerenden Brände und der schweren Flutkatastrophe in Australien spendete Bayer 50.000 Euro an das australische Rote Kreuz, das in Kooperation mit der australischen Regierung Einzelpersonen und besonders stark betroffene Gemeinden bei der Schadensbewältigung unterstützte.

2008

China

Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern leistete Bayer nach dem Erdbeben Soforthilfe in Form von Medikamenten-, Sach- und Geldspenden. Darüber hinaus stellte die Bayer Cares Foundation gemeinsam mit dem chinesischen Roten Kreuz einem Schulzentrum 20 Klassenräume, 50 Wohnungen und eine mobile Krankenstation in Form von modernen Containern zur Verfügung. Die Schule wurde mit Medikamenten, Betten, Schultafeln und anderen Einrichtungsgegenständen versorgt, so konnte der Betrieb schon nach drei Monaten wieder aufgenommen werden. Insgesamt belief sich die Bayer-Hilfe auf mehr als 2,2 Millionen Euro.     

2007

Bangladesch
Nach dem Wirbelsturm "Sidr" leistete Bayer Soforthilfe vor Ort und stellte darüber hinaus 100.000 Euro für Infrastrukturprojekte zur Verfügung. Im benachbarten Indien spendeten 3.000 Bayer-Mitarbeiter einen Tageslohn.

Griechenland
Angesichts der verheerenden Waldbrände in weiten Teilen Griechenlands stellte die Bayer Cares Foundation eine finanzielle Unterstützung von 150.000 Euro für Wiederaufbaumaßnahmen in besonders betroffenen Gemeinden zur Verfügung.

Mexiko
Für die Opfer der Überschwemmungen im mexikanischen Bundesstaat Tabasco spendete Bayer Medikamente und Insektizide im Gesamtwert von ca. 260.000 Euro.

Letzte Änderung: 18. August 2014 Copyright © Bayer AG
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