Gesundheit und Soziales
Gesundheit und Soziales

Von der Subsistenzwirtschaft zum Kleinunternehmen

Hunger und Armut in Brasilien bekämpfen – das Ziel verfolgen Bayer CropScience und die brasilianische Nichtregierungsorganisation Agência Mandalla mit dem „Mandala“-Projekt. Die beiden Partner koopieren seit 2004, um in den trockenen Gebieten im Nordosten Brasiliens Landwirten eine Einkommens- und Existenzgrundlage zu ermöglichen.
José Carmago ist Bauer im brasilianischen Bundesstaat Paraíba. Die Landwirtschaft stellt die Ernährungssicherheit seiner Familie und der lokalen Bevölkerung dar. Das Gebiet in dem er lebt ist jedoch sehr trocken und den Unbilden des Klimas ausgeliefert. Seit Start des Mandala-Projektes hat sich seine Situation verbessert.  
Mandala-Projekt
Die Idee des „Mandala“-Projektes ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Über ein in konzentrischen Kreisen angelegtes Bewässerungssystem wird die knappe Ressource Wasser auf effiziente und nachhaltige Weise eingesetzt. Dadurch wird es den Bauern ermöglicht, den Boden zu kultivieren und durch den Anbau von Obst, Früchten und Gemüse ihre eigenen Familien zu ernähren. Durch die schrittweise gesteigerte Produktivität und die Zucht von Tieren erzielen sie im zweiten Schritt Überschüsse, die sie auf lokalen Märkten verkaufen können. So werden die einst mittellosen Landwirte zu Kleinunternehmern.
Zur Überbrückung der Zeit bis zur ersten Ernte erhalten die Landwirte einen finanziellen Zuschuss von Bayer. Neben Finanzmitteln stellt das Unternehmen auch technische Geräte und das Know-How seiner Mitarbeiter zur Verfügung. Weitere Unterstützung gewähren den Bauern speziell eingerichtete Genossenschaften, welche die überschüssig produzierten landwirtschaftlichen Produkte vermarkten. Seit dem Start des Mandala-Projektes wurden mehr als 1.500 Landwirte und ihre Familien unterstützt und ihnen so eine feste Einkommensstelle geschaffen.

Dieses langfristig angelegte Projekt ist jedoch nicht das erste Engagement von Bayer zur Bekämpfung von Hunger und Armut im ernährungsschwachen Nordosten des Landes. Bereits 2003 verteilten Bayer-Mitarbeiter dort auf Wunsch der Regierung Hilfsgüter in 51 Gemeinden – 3,2 Millionen Aspirin-Tabletten sowie 186.000 Tabletten zur Wasseraufbereitung. Diese so genannten Aqua Tabs waren für viele der 700.000 Menschen in den Trockengebieten des Nordostens die einzige Möglichkeit, genießbares Trinkwasser zu bekommen.
http://www.bayer.de/de/kampf-gegen-hunger.aspx

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Letzte Änderung: 14. Juli 2010

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