My Bayer Story

Internationales Passwort

Beinahe hätte Bayer-Mitarbeiter Evgenij Lunkov seinen Flieger in Frankfurt verpasst, denn sein Flug aus Russland hatte Verspätung. Doch zum Glück half ihm „Bayer“. Wie, das erzählt er in seiner „My Bayer Story“. Lunkovs Geschichte ist eine von mehr als 1.200 Geschichten, die Beschäftigte für die Aktion anlässlich des 150. Geburtstages von Bayer geschrieben haben. Im Jubiläumsjahr veröffentlichen wir jede Woche einen dieser Beiträge.

Beinahe wäre Evgenij Lunkov nicht in Paris angekommen. Er erinnert sich lebhaft an die nervenaufreibende Begebenheit, die er am Frankfurter Flughafen erlebte. Zoom image
Beinahe wäre Evgenij Lunkov nicht in Paris angekommen. Er erinnert sich lebhaft an die nervenaufreibende Begebenheit, die er am Frankfurter Flughafen erlebte.

„Ich raste durch den Frankfurter Flughafen und stellte dabei definitiv einen neuen Weltrekord im Hochgeschwindigkeitsdurchqueren von Flughafenterminals auf. Mein Flug aus Russland war verspätet gelandet und die Abflugzeit meines Anschlussfluges war verändert worden. Ich war wirklich in Eile!

Nachdem der Beamte an der Passkontrolle sich zum Prüfen meines Passes etwa so viel Zeit gelassen hatte, wie man benötigt, um beide Teile von „Krieg und Frieden“ zu lesen, begann endlich die traditionelle „Begrüßungszeremonie“: „Grund der Einreise nach Deutschland?“ – „Transit nach Frankreich“– „Grund Ihrer Reise nach Frankreich?“ – „Geschäftlich.“– „Haben Sie ein Flugticket nach Frankreich?“ – „Ja, habe ich.“ – „Könnten Sie es bitte vorzeigen?“ – „Hier ist es.“ – „Haben Sie auch ein Flugticket für den Rückflug aus Frankreich?“ – An dieser Stelle wurde mir klar, dass ich weitere Fragen vorhersehen konnte: „Ja, habe ich. Und ich habe auch Flugtickets von Deutschland zurück nach Russland.“ Ich spürte in jeder Sekunde, wie meine Uhr gleichzeitig mit meinem Herz schlug, während der Beamte sich bereit machte, mir weitere Fragen zu stellen. Vielleicht fand er mich einfach nett und wollte ein bisschen plaudern? Die Zeit lief mir davon und auf einmal sagte ich völlig ohne Grund: „Bayer.“ – „Wie bitte?“ – „Ich arbeite für Bayer in Russland und ich fliege zu einer Besprechung bei Bayer in Frankreich.“ Plötzlich schenkte mir der Beamte ein breites Lächeln: „Bayer? Willkommen in Deutschland und gute Reise!“ Er verabschiedete sich von mir wie von einem guten Freund, und ich rannte – verwundert und müde – Richtung Sicherheitskontrolle.

Der Sicherheitsbeamte sah genauso aus wie der an der Passkontrolle. Oder war er es tatsächlich? „Ist das Ihr Laptop, mein Herr?" – „Ja, das ist meiner,“ antwortete ich und versuchte dabei, gleichzeitig den Beamten und meine Uhr im Auge zu behalten. „Würden Sie mir bitte folgen?“ – „Mit Vergnügen,“ sagte ich, was vermutlich nicht sehr ehrlich klang. Als erstes wurde mein Laptop auf Herz und Nieren geprüft, dann untersuchten sie ihn mit verschiedenen elektronischen Geräten, die unangenehm piepten. Als sie begannen, den Laptop mit einem ihrer Rechner zu verbinden, sagte ich: „Bayer." – „Wie bitte?“ – "Ich arbeite für Bayer in Russland und ich fliege zu einer Besprechung bei Bayer in Frankreich. Dieser Laptop ist Eigentum der Firma Bayer.“ Der Zauber des Passworts „Bayer“ funktionierte erneut! Ich rannte bereits Richtung Gate, während mir der Sicherheitsbeamte noch hinterher winkte und mir eine gute Reise wünschte.

Ich rannte noch immer, als plötzlich hoch über meinem Kopf – wie ein Schutzengel – ein riesiges Bayer-Kreuz erschien, das im Frankfurter Flughafen angebracht war und sich drehte. Gerade noch rechtzeitig schaffte ich es zu meinem Flug und hatte in Frankreich ein wirklich gutes und fruchtbares Meeting mit meinen Kollegen.“

Evgenij Lunkov
Bayer HealthCare, Russland


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Letzte Änderung: 4. Januar 2016 Copyright © Bayer AG
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