Politische Grundsätze

Internationale Klimapolitik

Bayer bekennt sich zum Umweltschutz

Ressourcen schonen. Klima schützen.Bild vergrößern
Ressourcen schonen. Klima schützen.

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebensbedingungen des Menschen sind erheblich und fordern das Engagement aller gesellschaftlichen Gruppen. Umweltschutz und die Anpassung an den Klimawandel werden zunehmend geschäftsrelevant. Für global agierende Unternehmen wie Bayer stehen dabei Aspekte wie Sicherheit, gleiche Rahmenbedingungen und offene Märkte im Vordergrund. Um die weltweiten Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken, sind verbindliche Emissions-Minderungsziele für Industrie-, Schwellen- aber auch Entwicklungsländer wichtig. Eine offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Staaten ist entscheidend, um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen hat sich Bayer seit Jahren für den Umweltschutz engagiert und mit der Umsetzung seines Klimaprogramms seit 2007 als industrieller Vorreiter etabliert. Im Mittelpunkt des Bayer-Klimaprogramms stehen die gezielte Senkung der eigenen Treibhausgas-Emissionen sowie die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz sowohl bei Bayer als auch bei Kunden. Dazu gehören beispielsweise neue Produktionsverfahren, interne Energiemanagementsysteme und die Herstellung von innovativen Materialien. Zum Start des Programms hat Bayer in drei Jahren eine Milliarde Euro in die Forschung und Entwicklung klimarelevanter Projekte investiert.

Darüber hinaus hat Bayer seine ohnehin ambitionierten Ziele 2011 neu gestaltet: Bis 2020 will das Unternehmen die CO2-Emissionen konzernweit pro Tonne verkaufter Produkte um 35 % reduzieren. Insbesondere trägt hierzu der Teilkonzern Bayer MaterialScience bei, der seine spezifischen Treibhausgasemissionen um 40% (bisher 25 %) senken will. Bayer HealthCare möchte diese Emissionen absolut um 10 % (bisher 5 %) senken und Bayer CropScience weiterhin um 15 %. Bayer plant zudem, seine Partnerschaften mit öffentlichen Institutionen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen weiter zu intensivieren und auszubauen.

Bayer vertritt folgende Positionen:

Umweltschutz ist eine internationale Aufgabe

Effektiver Umweltschutz sollte als gemeinsame Aufgabe aller Nationen verstanden werden. Bayer sieht daher die Ergebnisse des Klimagipfels von Cancun 2010 als einen ersten wichtigen Schritt.

Die Innovationskraft der Industrie für den Umweltschutz nutzen und fördern

Als Unternehmen ist uns bewusst, dass wir zwar zu den Emittenten von Treibhausgasen zählen, doch sind wir auch Teil der Lösung. Produkte und Materialien von Bayer tragen auf vielfältige Weise zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung bei. Die Förderung von High-Tech-Produkten zur Reduzierung von Emissionen sehen wir daher als eine wichtige Maßnahme, die Innovationskraft der Chemieindustrie zu stärken.

Wirtschaftliches Wachstum stärken

Umweltschutzinstrumente sollten so ausgestaltet werden, dass sie mehreren Zielen dienen. Wirtschaftliches Wachstum ist notwendig, um beispielsweise finanzielle Mittel für erforderliche Umweltschutzmaßnahmen und für die Erforschung neuer, klimafreundlicher Technologien bereitzustellen.

Patente und Schutzrechte respektieren

Eine wichtige Rolle bei der weltweiten Senkung von Emissionen spielt der Transfer von neuen Klimatechnologien in Entwicklungs- und Schwellenländer. Patente und Schutzrechte sollten dabei respektiert werden, um den weiteren Anreiz in Forschung und Entwicklung nicht zu gefährden.

Letzte Änderung: 10. Januar 2013  Copyright © Bayer AG
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