Politische Grundsätze

Forschungs- und Entwicklungs-Förderung

Ein potenzieller Innovationsanreiz: Die steuerliche Forschungsförderung in Deutschland

Ein äußerst wirksames Instrument der staatlichen Forschungsförderung ist die Steuergutschrift. Ein ‚tax credit’ ist einfach zu verwalten und stützt die Forschung unabhängig von der aktuellen Gewinnsituation. Darüber hinaus ist eine Steuergutschrift breitenwirksam und wettbewerbsnah.

Mittlerweile haben drei Viertel der OECD-Länder und die Hälfte der EU-Staaten eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung eingeführt. Die steuerliche Forschungsförderung ist damit zu einem wichtigen Standortfaktor geworden. Eine Einführung bringt Deutschland in erster Linie zurück auf den internationalen Standard. Forschende Unternehmen aller Größen sollten von einer Förderung profitieren.

Wissenschaftliche Studien sprechen für die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung: „1 Euro Förderung bringt 1 Euro zusätzliche Ausgaben“. Bayer hat sich verpflichtet, jeden durch eine steuerliche Forschungsförderung erhaltenen Euro wieder in die Forschung zu investieren.

Drei gute Gründe:

1. Nachhaltiges Wachstum

Die Forschungsförderung ist eine Investition in die Köpfe Deutschlands. Sie stärkt die Innovationskraft der Wirtschaft und schafft somit die Grundlage für das Wachstum und die Arbeitsplätze von morgen. Denn ein Land ohne nennenswerte Rohstoffe ist in seiner wirtschaftlichen Entwicklung abhängig von der Kreativität seiner Wissenschaftler und Forscher.

2. Breite Wachstumsimpulse

Die ergänzende steuerliche F&E-Förderung ist technologieoffen und stimuliert die gesamte Wirtschaft. Sie wirkt marktnah und anwendungsorientiert.

3. Gestärkter Standort

Steuerliche Anreize können in- und ausländische Unternehmen motivieren, ihre Forschungskapazitäten hier in Deutschland weiter auszubauen und damit hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Ein innovationsfreundliches Steuersystem stärkt den Standort Deutschland und sichert das künftige Steueraufkommen.

Letzte Änderung: 2. Juni 2014 Copyright © Bayer AG
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