Forschung und Entwicklung
bei Bayer

Innovation und das Know-how unserer Mitarbeiter sind die Grundlage unseres Unternehmenserfolgs. Um die Innovation voranzutreiben, entwickeln wir kontinuierlich neue Moleküle, Technologien und Geschäftsmodelle in unseren Forschungszentren, investieren in Forschungs- und Entwicklungsprojekte, fördern die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und erweitern unsere Aktivitäten durch Akquisitionen und Kooperationen mit externen Partnern. Mit der gestärkten Innovationskraft begegnen wir den Herausforderungen unserer Zeit und sichern ein profitables Wachstum für unser Unternehmen.

Wie ein Tumor entsteht

Im Jahr 2015 wurden 4,281 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entspricht einer F&E-Kostenquote von 9,1 Prozent  bezogen auf den Umsatz.


Weltweit arbeiten rund 14.700 Mitarbeiter in den Forschungs- und Entwicklungsbereichen.
Neben den Investitionen in Forschung und Entwicklung fördern wir bei Bayer eine Innovationskultur, die auf einer offenen Einstellung zu neuen Ansätzen und interner fachübergreifender Zusammenarbeit basiert.


Unsere Kompetenz stärken wir durch Förderung eines nationalen und internationalen Netzwerks an exzellenten Wissenschaftlern und erweitern dieses durch einen Austausch mit externen Partnern.

Kemal Malik, Mitglied des Vorstands der Bayer AG, verantwortlich für Bereich Innovation

Die Konzentration auf das Life-Science Geschäft eröffnet neue Ansätze für interdisziplinäre Forschungsprojekte und gemeinsame Technologien. Den Innovationsprozess von Bayer zugänglicher zu machen, ist eine hervorragende Gelegenheit, das Forschungspotenzial mit erstklassigen Partnern zu verknüpfen.

Die Kooperationen und Allianzen mit führenden Hochschulen, öffentlichen Forschungseinrichtungen und Partnerfirmen werden durch Inkubatoren, Crowdsourcing und Innovationszentren („Science Hubs“) in Asien und den USA ergänzt, um den Zugang zu externem Innovationspotenzial zu erschließen. Einige unserer Kooperationen werden durch öffentliche Fördermittel unterstützt.

Stärkung der Life-Sciences-Forschung

Bayer ist als einziges globales Unternehmen gleichzeitig in der Forschung zur Verbesserung der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze aktiv. Durch die systematische und intensive Zusammenarbeit von Forschern über die Grenzen der Life-Science-Teilkonzerne hinweg werden damit neue Impulse gesetzt. Dabei forschen Wissenschaftler gemeinsam in Projekten, die an zentralen biologischen Prozessen ansetzen, wie beispielsweise der Genregulation oder dem Energiestoffwechsel. Auf diesem Weg sollen Krankheiten besser verstanden, Wirkmechanismen entschlüsselt, Therapien personalisiert oder Resistenzmechanismen erklärt werden. Weiterhin wird die gemeinsame Nutzung von Technologieplattformen ausgebaut. Diese Projekte werden seit 2012 durch den Bayer-internen „Life Sciences Fund“ unterstützt und meist in Kooperation mit externen Partnern durchgeführt.

In 2016 plant Bayer

4,5 Mrd. €

in Forschung und Entwicklung zu investieren.

Stoffwechsel-Detektive: Dr. Julian I. Borissoff und Dr. Mark-Christoph Ott (v. li.) analysieren die chemischen Details im Metabolismus von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, um neue Ansatzpunkte für Wirkstoffe aufzuspüren.
In interdisziplinären Teams suchen Bayer-Wissenschaftler nach neuen Angriffszielen für Wirkstoffe oder Diagnosemöglichkeiten. Durch die Synergien aus Medizin- und Pflanzenforschung ergeben sich völlig neue Ansätze. Bei der Entwicklung innovativer Proteine baut Dr. Wayne Coco auf die Hilfe einer vollautomatischen Roboteranlage.
Weltweit erforschen Wissenschaftler die Funktion von Schlüsselproteinen in unserem Erbgut. Die sogenannten epigenetischen Prozesse sind wie ein übergeordneter Gencode und können Krankheiten wie Krebs auslösen. Im Structural Genomics Consortium bringen sich jetzt auch Bayer-Experten ein – Dr. Marion Hitchcock, Dr. Ursula Egner und Dr. Anke Müller-Fahrnow (v. li.) treiben den Forschungsaustausch mit Partnern voran – und damit die Medikamentenentwicklung.

Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2015

Ausgaben für Forschung und Entwicklung

Der weltweit zuverlässige Schutz seines geistigen Eigentums ist für ein Innovationsunternehmen wie Bayer unabdingbar. 2015 besaßen wir weltweit rund 7.200 geschützte Erfindungen mit den dazugehörigen, global etwa 66.700 in Kraft befindlichen Patentanmeldungen und Patenten.

Letzte Änderung: 1. Mai 2016 Copyright © Bayer AG
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