Energie- und Ressourceneffizienz

 

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen engagiert sich Bayer im Klimaschutz. Mit unserem Klimaprogramm arbeiten wir seit Jahren sowohl an einer verbesserten Ressourcen- und Energieeffizienz, als auch an Marktlösungen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel.

Wir fokussieren unser Engagement insgesamt auf drei Bereiche:

  1. Effizientere Produktion: Emissionsminderung in der eigenen Produktion (u.a. mit Hilfe von Energiemanagementsystemen nach ISO 50001) sowie Entwicklung, Pilotierung und Vermarktung neuer klimafreundlicherer Technologien
  2. Marktlösungen: Emissionsminderung durch Anwendung unserer Produkte (u.a. höhere Erträge durch modernen Pflanzenschutz, neue Anbaumethoden und Saatgut mit stresstoleranten Eigenschaften).
  3. Unterstützende Maßnahmen: Emissionsminderung in weiteren Bereichen des Unternehmens (z.B. Green IT; Fahrzeugflotte: „EcoFleet“-Initiative; Vermeidung von Transporten durch Optimierung der Logistik)

Dazu haben wir uns in unserem aktuellen Zielpaket ambitionierte Ziele gesetzt: bis 2020 will Bayer seine spezifischen Treibhausgasemissionen um 15 Prozent senken und die Energieeffizienz um 10 Prozent verbessern.

Ressourceneffizienz in der Agrarwirtschaft

Die Landwirtschaft ist sehr stark abhängig vom Klima. Dürren und extreme Niederschläge können schwerwiegende Folgen für die Ernte haben. Solche Wetterextreme können die Nachfrage nach Produkten erhöhen, die sich diesen extremen Bedingungen anpassen lassen und dadurch für sichere oder höhere Erträge sorgen. Der Klimawandel zwingt uns zu dringendem Handeln – und das tun wir auch. Denn Landwirte stehen an vorderster Front. Sie sind von den Auswirkungen des Klimawandels direkt betroffen: Überschwemmungen, Hitzewellen, Dürre und Bodenversalzung können das Überleben jedes landwirtschaftlichen Betriebs gefährden. Wir reagieren hierauf mit zwei Maßnahmen: Zunächst entwickeln wir chemische und biologische Lösungen, die die Pflanzen widerstandsfähiger machen und ihnen helfen, den Klimawandel zu verkraften. Wir richten unser Augenmerk aber auch darauf, die Umweltbelastungen zu reduzieren – sowohl in unserer Industrie als auch in der modernen Landwirtschaft im Allgemeinen.

Höhere Erträge und gesunde Pflanzen: So tragen wir mit unseren Pflanzenschutzlösungen zum Kampf gegen den Klimawandel bei. Das hat zweierlei Gründe: Erstens gehen höhere Einträge mit der Nutzung weniger Ressourcen und somit weniger Emissionen einher. Zweitens nehmen gesunde Pflanzen CO2 aus der Luft auf, das sonst den Klimawandel begünstigen würde. Zudem können Landwirte den Klimawandel durch die Methoden, die sie anwenden, erheblich beeinflussen. Reisbauern zum Beispiel überfluten ihre Felder, um zu verhindern, dass dort Unkraut wächst, und um im Boden lebende Schädlinge fortzuspülen. Das erfüllt zwar seinen Zweck, hat aber den Nachteil, dass durch die Gärungsprozesse im stehenden Wasser große Mengen an klimaschädlichem Methan entstehen. Die einfache Lösung: vorgekeimtes Reis-Saatgut. Dadurch benötigen Reisbauern weniger Wasser und die Methan-Emissionen können um etwa 30 Prozent reduziert werden.

Nachrichten


25. Oktober 2016
Carbon Disclosure Project veröffentlicht neues Klima-Ranking:

Bayer bei Klimaschutz in Branche international führend

Nachrichtenüberblick

Letzte Änderung: 19. Dezember 2016 Copyright © Bayer AG
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