My Bayer Story

Der Bayer-Pionier und die Goldmünze

Schon der Urgroßvater von Michaela Duisberg war bei Bayer beschäftigt – und hatte Ende des 19. Jahrhunderts eine ganz besondere Begegnung mit dem damaligen Generaldirektor und Bayer-Pionier Carl Duisberg. Über dieses denkwürdige Ereignis berichtet sie ganz persönlich in „My Bayer Story“. Es ist eine von mehr als 1.200 Geschichten, die Beschäftigte für die Aktion anlässlich des 150. Geburtstages von Bayer geschrieben haben. Im Jubiläumsjahr veröffentlichen wir jede Woche einen dieser Beiträge.

Michaela Duisberg arbeitet bei Currenta in Leverkusen. Schon ihr Urgroßvater war Ende des 19. Jahrhunderts als Oberheizer im Kraftwerk Leverkusen beschäftigt.Zoom image
Michaela Duisberg arbeitet bei Currenta in Leverkusen. Schon ihr Urgroßvater war Ende des 19. Jahrhunderts als Oberheizer im Kraftwerk Leverkusen beschäftigt.

Michaela Duisberg arbeitet bei Currenta in Leverkusen. Schon ihr Urgroßvater war Ende des 19. Jahrhunderts als Oberheizer im Kraftwerk Leverkusen beschäftigt. „Diese Begebenheit aus der Zeit meines Urgroßvaters Karl Zöll wird in unserer Familie gerne erwähnt.

Mein Urgroßvater war Ende des 19. Jahrhunderts als Oberheizer im Kraftwerk LEV beschäftigt. Damals gab es bei den Heizern – und woanders auch – schon Hierarchien. Einen Oberheizer konnte man am weißen Hemd erkennen, die anderen trugen schwarze Arbeitskleidung, die kohlenstaubtauglich sein musste.

Eines Morgens zum Frühstück erschien beim Urgroßvater während eines Rundgangs der Generaldirektor Carl Duisberg und erkundigte sich nach dem Urgroßvater und wie es seiner Frau Elisabeth ginge (den Namen hatte er sicher recherchieren lassen).

Vorbildliche Fürsorge

Urgroßvater antwortete, dass sie 'gerade in Erwartung des 8. (das war früher üblich) Kindes sei' und Carl Duisberg bestellte ihr 'schöne Grüße'. Nachdem Duisberg wieder weg war, setzte Urgroßvater sein Frühstück fort und hob die weiße Emaille-Kaffeekanne auf. Darunter befand sich ein Gold-Geldstück, das damals offenbar einen beträchtlichen Wert hatte – vermutlich den Wert eines Monatslohns.

Das Goldstück konnte nur diskret von Carl Duisberg während der Unterhaltung dorthin gelangt sein. Was sagt uns das? Der oberste Firmenchef kümmerte sich persönlich um das Wohl der Mitarbeiter. Und da es noch keine soziale Absicherung, Sozialgesetze wie Krankenversicherung etc. gab oder diese gerade in den Kinderschuhen steckten, wurde auf diese Weise vorbildliche Fürsorge für die Mitarbeiter seitens der Firmenleitung gelebt.“

Michaela Duisberg, Leverkusen
Currenta

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Letzte Änderung: 4. Januar 2016 Copyright © Bayer AG
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