Ehrenamtsprogramm

Chinesische Vorbilder sind für ihre Mitmenschen da

Wie kann man Blinden helfen, einen Film zu genießen? Oder bei Kindern das Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen wecken? Wie kann man das Selbstbewusstsein von Menschen stärken, die an Lepra erkrankt waren? Drei der chinesischen Vorbilder aus dem Bayer-Ehrenamtsprogramm wissen, wie das geht – und tun dies in ihrer Freizeit.

  • Menschen, die infolge einer Lepraerkrankung mit Einschränkungen leben müssen, erzählten den Bayer-Ehrenamtlern und Journalisten ihre Geschichte.
  • Um zu erleben, wie es sich anfühlt, blind zu sein, hörten sich die Journalisten mit verbundenen Augen Filme an.
zoom
Menschen, die infolge einer Lepraerkrankung mit Einschränkungen leben müssen, erzählten den Bayer-Ehrenamtlern und Journalisten ihre Geschichte.

Vor Kurzem bekamen sie Besuch von einigen Journalisten, die mehr über ihre ehrenamtlichen Projekte erfahren wollten. Diese Projekte werden aus Anlass des 150. Firmenjubiläums von Bayer unterstützt.

Von den 150 Vorbildern bei Bayer stammen neun aus China. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag zur Verbesserung des lokalen Gemeinwesens, der Umwelt und der naturwissenschaftlichen Bildung zu leisten und Kinder, alte und behinderte Menschen sowie benachteiligte Gruppen zu unterstützen. In einem Punkt sind sich die Bayer-Ehrenamtler einig: dass es wichtig ist, nachhaltig und dauerhaft zu helfen, anstatt nur einzelne gute Taten zu tun.

Hilfe für Leprakranke
In Guangzhou besuchten Journalisten und Bayer-Ehrenamtler gemeinsam ein Inselhospital, in dem ältere Menschen leben, die infolge einer Lepraerkrankung behindert sind. Obwohl sie inzwischen von der Krankheit geheilt sind, ist das Leben noch immer nicht einfach für sie. Neben den bleibenden Schädigungen der Haut, Nerven, Gliedmaßen und Augen durch die Lepra erleiden sie immer noch Diskriminierungen. Deshalb entschlossen sie sich, auf der Insel zu bleiben und sich von der Außenwelt abzuschotten.

Das änderte sich jedoch, als Ehrenamtler von Bayer vor drei Jahren anfingen, sie zu besuchen, um sich mit ihnen zu unterhalten und sich ihre Geschichten anzuhören. Es entwickelte sich ein Vertrauensverhältnis, Freundschaften entstanden und die älteren Menschen wurden offener und mitteilsamer.

Filme für Blinde
Bei einem Besuch des Programms "Kino im Herzen" in Peking wurden die Journalisten gebeten, sich mit verbundenen Augen Filme anzuhören, um zu erleben, wie es sich anfühlt, blind zu sein. Seit 2006 kommen einmal im Monat Ehrenamtler von Bayer hierher und kommentieren die Filme für die Blinden, damit sie trotz fehlender Bilder der Geschichte folgen können.

Anschließend bereiteten die Journalisten zusammen mit den Bayer-Ehrenamtlern Teigtaschen für das gemeinsame Mittagessen mit den Blinden zu. Ein Journalist erzählte, er habe ein überwältigendes Gefühl von Zufriedenheit empfunden, als er sah, wie die Gesichter der blinden Menschen vor Dankbarkeit und Glück leuchteten.

Naturwissenschaften leicht gemacht
In Shanghai wurden Journalisten in die Stadtteilschule für Migrantenkinder in der Nähe des Bayer-Standorts eingeladen, um das Projekt "Making Science Make Sense" kennenzulernen. Etwa 80 Viertklässler versammelten sich in der Aula und nahmen die Veranstaltung mit großer Begeisterung auf. Die Journalisten zeigten sich beeindruckt davon, wie viel Freude und Enthusiasmus die wissenschaftlichen Experimente bei den Grundschülern hervorriefen.

Letzte Änderung: 4. Januar 2016 Copyright © Bayer AG
http://www.bayer.de