My Bayer Story

Begegnung mit Werner Wenning

Die Bayer-Mitarbeiterin Sandra Eckert lag als Baby in den Armen von Werner Wenning, als dieser ihre Mutter - damals seine Mitarbeiterin - nach der Geburt besuchte. Als sie später selber bei Bayer arbeitete und Wenning begegnete, konnte er sich noch an die erste Begegnung erinnern. Dies erzählt Eckert in ihrer „My Bayer Story“. Sie ist eine von mehr als 1.200 Geschichten, die Beschäftigte für die Aktion anlässlich des 150. Geburtstages von Bayer geschrieben haben. Im Jubiläumsjahr veröffentlichen wir jede Woche einen dieser Beiträge.

Bayer-Mitarbeiterin Sandra Eckert zeigt das Foto, auf dem sie nach der Hauptversammlung mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Werner Wenning sowie ihren Kolleginnen und Kollegen zu sehen ist.Zoom image
Bayer-Mitarbeiterin Sandra Eckert zeigt das Foto, auf dem sie nach der Hauptversammlung mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Werner Wenning sowie ihren Kolleginnen und Kollegen zu sehen ist.

„Als ich am 2. März 1987 geboren wurde, wusste ich selbstverständlich noch nicht, wo ich später einmal arbeiten werde. Doch als Tochter zweier Bayer-Mitarbeiter war mir mein späterer beruflicher Werdegang bereits mit in die Wiege gelegt und es wurde sehr schnell klar, dass mich die große, weite Bayerwelt mit all Ihrer Macht in Ihren Bann ziehen würde.


Zum Zeitpunkt meiner Geburt war Werner Wenning, der spätere Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, der Vorgesetzte meiner Mutter. Er ließ es sich nicht nehmen, uns anlässlich meiner Geburt zu Hause zu besuchen. So kam es, dass ich als Neugeborene auf dem Arm von Werner Wenning friedlich schlummerte. Durch die anschließende Elternzeit trennten sich die Wege meiner Mutter und Herrn Wennings. Doch ich sollte viele Jahre später die Gelegenheit bekommen, ihn wieder zu sehen.


Nachdem ich zunächst meinen Realschulabschluss und danach mein Abitur erfolgreich absolviert hatte, konnte für mich in Sachen Ausbildung die Wahl nur auf Bayer fallen. Ein halbes Jahr nach dem Beginn meiner Ausbildung zur Industriekauffrau war ich mit meiner Ausbildungsklasse IK06 zu der Jahreshauptversammlung der Bayer AG eingeladen, um bei verschiedenen Aktivitäten, wie Stimmzettel einsammeln und Broschüren verteilen, zu helfen.

Im Anschluss durften alle Helfer der VIP-Party beiwohnen, auf der sich Herr Wenning bei allen für die Unterstützung bedankte. Im weiteren Verlauf des Abends hatte ich dann die Gelegenheit, mit Herrn Wenning persönlich zu sprechen. Ich sprach ihn also mit den Worten an: „Hallo, Herr Wenning, Sie können sich vielleicht nicht mehr an mich erinnern, aber Sie hatten mich bereits als Baby auf dem Arm.“ Mit diesem Satz startete unser sehr nettes Gespräch. Wir sprachen über meine Familie, über mich und Bayer. In diesem Gespräch stellte sich heraus, dass er sich wirklich an seinen Besuch im Jahre 1987 bei uns zu Hause erinnerte.

Tief beeindruckt war und bin ich von der Tatsache, dass dieser erfolgreiche Mann auch seine alten Mitarbeiter nicht vergisst. Zum Abschluss wurde noch ein Erinnerungsbild mit der ganzen Klasse gemacht, bei dem Herrn Wenning mit dem Satz: „Ich muss aber Frau Richrath in den Arm nehmen, schließlich hatte ich sie schon als Baby auf dem Arm“ alle davon überzeugte, wo er auf dem Bild zu stehen hat, neben mir. Auf dem Bild stehe ich vor Herrn Wenning.

Heute bin ich die einzige meiner Familie, die noch bei Bayer arbeitet. Meine Eltern sind seit der Reorga im Jahre 2004 bei Lanxess angestellt. Ich werde es zwar nicht zur Vorstandsvorsitzenden schaffen, aber ich bin unheimlich stolz für Bayer arbeiten zu können. “


Sandra Eckert, Deutschland
Bayer Business Services

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Letzte Änderung: 4. Januar 2016 Copyright © Bayer AG
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