Positionen

„Partner für Klimalösungen”

In unserem Leitbild „Bayer: Science For A Better Life“ bekennen wir uns zur Rolle eines verantwortungsbewusst agierenden Good Corporate Citizen. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wollen wir durch unser Handeln ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Nutzen in Einklang bringen.

Dieser Verantwortung will Bayer auch beim Umgang mit dem Klimawandel gerecht werden. Wir nehmen den Klimawandel als ökologische und als ökonomische Herausforderung ernst. Er betrifft die natürlichen Grundlagen unseres Wirtschaftens. Auf der einen Seite sind Anstrengungen beim Umweltschutz zu verstärken. Auf der anderen Seite muss innovativen Lösungen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels größere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dazu will Bayer seine spezifischen Beiträge leisten.

Unsere Ausgangsposition ist gut. Bayer ist für seine Umweltschutz-Leistungen bereits als „Best in Class“ und führendes Unternehmen seiner Branche international anerkannt. In der Produktion konnten wir durch technologische Innovationen in den vergangenen Jahren die Energieeffizienz steigern und die Treibhausgas-Emission signifikant senken. Wir sind ständig bemüht, unsere Treibhausgasbilanz zu verbessern und die CO2-Emissionen zu senken, indem wir nicht nur unsere eigene operative Effizienz verbessern, sondern auch unseren Kunden mithilfe unserer Produkte zu einer besseren CO2-Bilanz verhelfen. Unsere Ziele lauten somit:

1. Anstrengungen bei Energieeffizienz und Emissionsreduktion verstärken

Wir setzen uns in allen Bereichen unseres Unternehmens für eine Verringerung der Emissionen ein. Gerade bei unseren Produktionsstätten haben wir bereits große Fortschritte erzielt: Von 1990 bis 2005 konnten wir unsere Treibhausgas-Emissionen um mehr als ein Drittel reduzieren. Dazu haben im Wesentlichen eine höhere Energieeffizienz durch technologische Verbesserungen, neue chemische Verfahren und die Anwendung von Steuerungsinstrumenten wie der Bayer Climate Check und unser innovatives Energiemanagementsystem STRUCTese™ beigetragen. Unsere Bemühungen in der Produktion werden ergänzt durch Begleitmaßnahmen im Vertrieb (z. B. durch eine bessere Fahrzeugflotte) und in der Verwaltung (z. B. Videokonferenzen statt Geschäftsreisen und Initiativen wie „Green IT“ für mehr Effizienz in unseren Daten-Zentren).

Für den Zeitraum 2005 bis 2020 haben wir uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt:
Wir wollen konzernweit unsere Treibhausgas-Emissionen pro Tonne verkaufter Produkte um 35 Prozent reduzieren.

Um dieses Ziel zu erreichen wurden 2011 die Zielgrößen der spezifischen Emissionsreduktion bei Bayer MaterialScience auf 40% (vormals 25%) und bei Bayer HealthCare die absolute Emissionsreduktion auf 10% (vormals 5%) erhöht. Die Zielgröße von BayerCropScience bleibt weiterhin ambitioniert bei einer absoluten Emissionsreduktion von 15%. Von der Verbesserung unserer Geschäftsprozesse profitiert sowohl die Umwelt als auch Bayer. Weniger Treibhausgas-Emissionen verbessern das Klima und – dank geringerer Energiekosten – auch den Geschäftserfolg von Bayer.

2. Marktlösungen weiterentwickeln

Unsere Produkte tragen auf vielfältige Weise zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung bei. Als Beispiele sind unsere Polyurethanmaterialien als Dämmstoffe und unsere Polycarbonatprodukte für Leichtbaulösungen in der Mobilität zu nennen. Bei seinem EcoCommercial Building Program vernetzt Bayer alle Akteure im Bereich Gebäudebau und fördert den Einsatz von Baustoffen, die die Emissionen weiter reduzieren. Als innovatives Unternehmen setzen wir auf zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um neue Lösungen zu entwickeln. Unser Projektportfolio umfasst Lösungen zum Umweltschutz, z. B. eine Technologie, die die Energieeffizienz in der Chlorproduktion um 30 bis 50 Prozent erhöht, ebenso wie Lösungen zur Klimaanpassung. So entwickeln wir beispielsweise stresstolerante Hochertragspflanzen, die sich besser an veränderte Witterungsbedingungen anpassen können.

3. Partnerschaften ausbauen

Der Klimawandel stellt alle vor enorme Herausforderungen, die ein Einzelner allein nicht bewältigen kann. Partnerschaften mit angesehenen Akteuren helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Deshalb haben wir uns mit Institutionen wie dem UN-Umweltprogramm (UNEP) zusammengeschlossen, um gemeinsam für ein stärkeres Umweltbewusstsein einzutreten, dem International Rice Research Institute (IRRI) auf den Philippinen, um Möglichkeiten eines umweltfreundlichen und nachhaltigen Reisanbaus zu erforschen, sowie dem Innovative Vector Control Consortium, um Krankheiten, welche durch Insekten übertragen werden, vorzubeugen. Darüber hinaus sind wir Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit führenden akademischen Institutionen und privatwirtschaftlichen Unternehmen eingegangen, um Lösungen zum Umweltschutz und zur Klimaanpassung zu entwickeln.

Insgesamt wollen wir mit unserem Engagement im Umweltschutz noch mehr Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickeln, bei denen alle gewinnen – ganz im Sinne unseres Leitbildes „Bayer: Science For A Better Life“.
http://www.bayer.de/de/bayer-politik-zum-klimawandel.aspx

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Letzte Änderung: 2. Februar 2012

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