Expedition Zukunft - Science Express
Expedition Zukunft - Science Express

Bayer förderte Wissenschaftszug

Mehr als 260.000 Besucher, 62 Stationen und mehr als 15.000 zurückgelegte Kilometer: Nach sieben erfolgreichen Monaten feierte der multimedial ausgebaute Ausstellungszug "Expedition Zukunft" am Dienstag in Berlin den Abschluss seiner Deutschlandtour. Der 333 Meter lange Sonderzug transportierte weder Personen noch Güter durch Deutschland, sondern Wissen. Bayer unterstützte als einer von drei Hauptsponsoren den Ausstellungszug nicht nur finanziell, sondern auch mit zahlreichen Exponaten und Know-how.
Wie leben wir in 20 Jahren? Wie werden Wissenschaft und Forschung unser künftiges Leben beeinflussen? Diese und viele weitere Fragen hat der Wissenschafts-Ausstellungszug beantwortert. Unter dem Motto "Expedition Zukunft" wurde er von der Max-Planck-Gesellschaft, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und verschiedenen Universitäten und Unternehmen - darunter Bayer - rund 200 Tage lang auf die Reise geschickt.

Station in mehr als 60 Städten

In mehr als 60 deutschen Städten konnten die Besucher Spannendes aus Wissenschaft und Technik entdecken. Themen waren unter anderem Energie, Ernährung, Gesundheit, Nanotechnologie und Umwelt. Im letzten Ausstellungswagen lud ein Mitmachlabor Schüler zum Forschen und Staunen ein. Der Eintritt war frei.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (r.), Forschungsministerin Annette Schavan und Staatssekretär Thomas Rachel im "Science Express"
"Insbesondere die Schülerinnen und Schüler in Deutschland werden schöne Unterrichtsstunden erleben können, werden sich die Dinge anschauen und dann dem Zug wieder eine gute Reise wünschen", sagte Bundeskanzlerin Merkel zum Start. Es sei auch Sinn des Zugs, Barrieren zu überwinden. "All denen, die den Zug besuchen, möchte ich sagen: Scheuen Sie sich nicht zu fragen", so die Kanzlerin. 
 
Bayer ist ein Erfinder-Unternehmen. Innovationen stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie – verdeutlicht durch das Leitbild „Bayer: Science For A Better Life“. Über die Stiftung „Bayer Science & Education Foundation“ fördert Bayer zudem intensiv die Themen Wissenschaft und Bildung. 
 
Der Science Express brachte die für Bayer wichtigen Aspekte Wissenschaft, Innovation sowie Bildung in Einklang und ging darüber hinaus auf die großen gesellschaftlichen Trends ein: eine wachsende Weltbevölkerung und die Verknappung von Ressourcen. Der Bedarf nach Nahrung und Gesundheitsleistungen wird weiter steigen und auch der Klimaschutz bleibt ganz oben auf der Agenda. Zu all diesen Herausforderungen kann Bayer mit Lösungen beitragen. Das aktuelle Budget für Forschung und Entwicklung beträgt 2,9 Milliarden Euro – das größte F&E-Budget der Branche in Deutschland. 
Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG
„Wir wollen neben der Fachwelt vor allem auch in der Gesellschaft auf die faszinierenden Chancen neuer Technologien hinweisen. Der Wissenschaftszug leistet in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag – um zu informieren, aber auch, um einen Dialog über Wissenschafts- und Zukunftsthemen anzuregen“, erklärte Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning.
 
Das Unternehmen setze sich für eine größere Akzeptanz in der Gesellschaft im Hinblick auf die Weiterentwicklung neuer Technologien ein. „Damit wollen wir erreichen, dass nicht nur die Risiken des Fortschritts, sondern vor allem dessen Chancen erkannt werden. Ich glaube, genau das ist die große Aufgabe, die Politik und Wirtschaft gemeinsam fordert: Wir müssen die Chancen der Naturwissenschaften deutlich machen, für mehr Akzeptanz werben und junge Leute dafür begeistern“, so Wenning.

Bayer-Exponate zu wichtigen Zukunftsthemen

Wo die "Expedition Zukunft" hingeht und wie Bayer sich daran beteiligt, war gleich in mehreren Waggons des Science Express zu sehen: Im Bereich "bio + nano" war Bayer mit einer Pipettierstation vertreten, an der Besucher ihre eigene Pipettierleistung mit der eines Roboters vergleichen konnten. Im "Gesundheitswaggon" zeigte das Unternehmen, wie die Krebsdiagnostik der Zukunft aussehen könnte. Im Landwirtschaftsbereich verdeutlichte Bayer mit der Welternährungsuhr, wie dringend globale Ernährungsfragen gelöst werden müssen und wie nützlich stressresistente Pflanzen sind. Ebenfalls dabei waren High-Tech-Werkstoff Makrolon von Bayer, der für die Innengestaltung der Ausstellung verwendet wurde, sowie eine Auswahl an Kinderbildern aus dem Malwettbewerb des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der Bayer AG.
 
Der Ausstellungszug war Bestandteil des Wissenschaftsjahres 2009 und zählte zu den zentralen Aktivitäten der Bundesregierung anlässlich des 60. Gründungsjubiläums der Bundesrepublik Deutschland.

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