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Vektorkontrolle Malaria

Der Klimawandel geht mit einem Anstieg des mittleren Temperaturniveaus einher und begünstigt dadurch die Vermehrung von Insekten und deren Ausbreitung in Regionen, in denen diese bisher nicht heimisch waren. Neben der Zunahme an möglichen Überträgern, ist die zunehmende Resistenz der Vektoren gegen etablierte Insektizide ein großes Problem bei der Bekämpfung von vektorbedingten Infektionskrankheiten.

Eine Stechmücke im Sturzflug: Da kann Gefahr drohen. Von schmerzhaften und juckenden Stichen abgesehen, sind Mücken in den Tropen auch Überträger lebensbedrohender Krankheiten.

Eine Stechmücke im Sturzflug: Da kann Gefahr drohen. Von schmerzhaften und juckenden Stichen abgesehen, sind Mücken in den Tropen auch Überträger lebensbedrohender Krankheiten.

Die Kontrolle der Übertragung von infektiösen Tropen-Krankheiten wie Malaria durch Eindämmung bzw. Reduzierung der Überträger ist der Schlüssel zur Eindämmung und Ausrottung dieser Krankheiten. Hierzu sind geeignete Insektizide, Formulierungen (z.B. sogenannte Space Sprays) und Applikationen (wie z.B. in Moskitonetzen) notwendig. Zur Bewältigung der Herausforderungen wie auch einer Beschleunigung der Entwicklung von geeigneten resistenzfreien Produkten zur Malariabekämpfung ist Bayer eine sogenannte "Public Private Partnership" mit dem Innovative Vector Control Consortium (IVCC) in Liverpool, Großbritannien, eingegangen, das von der Bill und Melinda Gates Foundation finanziert wird.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf drei Kerngebiete:

1. Entwicklung einer Langzeit-wirksamen Formulierung eines Insektizids für die In-house Spray
Applikation

2. Entwicklung neuer resistenzbrechender Insektizide auf Basis einer besonders effizienten
Wirkstoffklasse

3. Entwicklung einer neuen Insektizid-Forschungsplattform für das öffentliche Gesundheitswesen

Für die Zusammenarbeit öffnet Bayer erstmals seine Substanzbibliothek – eine der größten weltweit.

Letzte Änderung: 12. August 2014 Copyright © Bayer AG
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