Forschung bei Bayer
Projekte der Bayer Innovation GmbH
Innovationsthemen, die am Rande der derzeitigen Kernaktivitäten der Teilkonzerne liegen, werden von der Bayer Innovation erarbeitet, bewertet und zu tragfähigen neuen Geschäften für den Bayer-Konzern weiterentwickelt. Ziel ist es, die Bayer-Kernkompetenzen Gesundheit, Ernährung und Materialien in innovative Projekte einzubringen und den Einstieg in neue wachstumsstarke Märkte zu ermöglichen.
Ein Beispiel hierfür ist die Herstellung bestimmter pharmazeutischer Wirkstoffe in Pflanzen (PMP: Plant Made Pharmaceuticals). Durch die Übernahme des Biotech-Unternehmens Icon Genetics AG im Januar 2006 verfügt BIG über eine eigene PMP-Technologieplattform zur Entwicklung innovativer Lösungen für den biopharmazeutischen Markt.
Beispiele für aktuelle Projekte der Bayer Innovation GmbH:
Die Bayer Innovation GmbH hat im Dezember 2009 die Genehmigung für eine Phase-I-Studie für spezielle „Plant-made-Pharmaceuticals“ durch die FDA (Food & Drug Administration) in den USA erhalten. Diese Impfstoffe sollen zur Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) – einer Krebserkrankung der Lymphozyten – eingesetzt werden. Die Behandlung soll das eigene Immunsystem aktivieren, so dass es die bösartigen Zellen erkennt und gezielt durch die körpereigenen Abwehrkräfte zerstören kann (Idiotyp-Vakzinierung). Jeder Patient erhält dabei sein eigenes, auf ihn zugeschnittenes Präparat auf Basis der individuellen Merkmale seines Tumors.
Damit befinden sich zum ersten Mal Proteine, die mittels magICON®-Technologie in Tabakpflanzen produziert wurden, in der klinischen Erprobung. Die magnICON®-Technologie ist ein neuer Prozess zur schnellen Erzeugung von Proteinen – zum Beispiel für Biopharmazeutika – in hoher Ausbeute in der Tabakpflanze. Die Pflanze selbst wird nicht gentechnisch verändert: Es wird lediglich temporär ein Bauplan für das gewünschte Produkt in die Pflanze gebracht. Das Protein wird anschließend aus den Blättern der Pflanze in hoher Reinheit gewonnen.
Damit befinden sich zum ersten Mal Proteine, die mittels magICON®-Technologie in Tabakpflanzen produziert wurden, in der klinischen Erprobung. Die magnICON®-Technologie ist ein neuer Prozess zur schnellen Erzeugung von Proteinen – zum Beispiel für Biopharmazeutika – in hoher Ausbeute in der Tabakpflanze. Die Pflanze selbst wird nicht gentechnisch verändert: Es wird lediglich temporär ein Bauplan für das gewünschte Produkt in die Pflanze gebracht. Das Protein wird anschließend aus den Blättern der Pflanze in hoher Reinheit gewonnen.
Das Forschungsgebiet „Medizintechnik“ zeigt einen anhaltenden Trend hin zu weniger invasiven und stärker personalisierten medizinischen Behandlungsmethoden.
Fortgeschrittene Wundheilungsprodukte stellen dabei in der Medizintechnik einen attraktiven Wachstumssektor dar. An chronischen Wunden wie Diabetikerfuß, venösen und Dekubitus-Geschwüren leiden in den Industriestaaten 1-2 Prozent der Bevölkerung, was weltweit zu enormen Behandlungskosten in Höhe von Milliarden Dollar führt. Vor allem ältere Patienten haben es häufig mit chronischen Wunden zu tun. Dank einer Gewebeauflage aus Kieselgelfaser-Vlies soll der neue Wundverschluss von Bayer den natürlichen Heilungsprozess aktiv unterstützen. Das Material liefert dafür gute Voraussetzungen: Die Gewebefasern bieten gesunden Zellen offenbar optimale Möglichkeiten zum Anhaften, so dass sich entlang den Fasern der Auflage schnell neue Hautschichten ausbilden können. Die Kieselgelfasern werden mit der Zeit vom Körper abgebaut, so dass der Wundverschluss nicht mehr entfernt werden muss.
Die seit Sommer 2009 laufende Studie soll 2011 abgeschlossen sein.
Fortgeschrittene Wundheilungsprodukte stellen dabei in der Medizintechnik einen attraktiven Wachstumssektor dar. An chronischen Wunden wie Diabetikerfuß, venösen und Dekubitus-Geschwüren leiden in den Industriestaaten 1-2 Prozent der Bevölkerung, was weltweit zu enormen Behandlungskosten in Höhe von Milliarden Dollar führt. Vor allem ältere Patienten haben es häufig mit chronischen Wunden zu tun. Dank einer Gewebeauflage aus Kieselgelfaser-Vlies soll der neue Wundverschluss von Bayer den natürlichen Heilungsprozess aktiv unterstützen. Das Material liefert dafür gute Voraussetzungen: Die Gewebefasern bieten gesunden Zellen offenbar optimale Möglichkeiten zum Anhaften, so dass sich entlang den Fasern der Auflage schnell neue Hautschichten ausbilden können. Die Kieselgelfasern werden mit der Zeit vom Körper abgebaut, so dass der Wundverschluss nicht mehr entfernt werden muss.
Die seit Sommer 2009 laufende Studie soll 2011 abgeschlossen sein.
Weitere Informationen zu aktuellen Projekten der Bayer Innovation GmbH finden Sie in unserem Forschungsmagazin „research“:
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Baukasten für heile Haut: Neue Materialien zur Wundheilung

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