Bayer in aller Welt
Wichtiger Markt der Zukunft: die Region Asien-Pazifik
Der asiatisch-pazifische Wirtschaftsraum stellt mit seinem großen Wachstumspotenzial für Bayer einen der wichtigsten Zukunftsmärkte dar. Mit etwa 20.800 Mitarbeitern in dieser Region setzte Bayer im Jahr 2008 rund 5,4 Mrd. Euro um.
| Asien/Pazifik | |
| Umsatz | 5.385 Millionen Euro (+3,3 %)* |
| Mitarbeiter | 20.800 |
| F+E-Ausgaben | 144 Millionen Euro |
| Investitionen | 525 Millionen Euro |
| Gesellschaften | 58** |
*
Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr in Prozent und nach Verbleib (Stand 31.12.2008)
**
voll konsolidierte Beteiligungsgesellschaften (Stand 31.12.2008)
Die Ländergruppe Greater China, zu der auch Hongkong und Taiwan gehören, ist für Bayer der größte Markt in Asien. Die Volksrepublik China spielt dabei eine wichtige Rolle in den Investitionsplänen des Konzerns. Angesichts der anhaltenden dynamischen Entwicklung der verarbeitenden Industrie und der Bauindustrie ist China besonders für die Bayer-Polymerprodukte ein wichtiger Markt.
So weihte Bayer im September 2006 in Shanghai neue Produktionsanlagen des Teilkonzerns Bayer MaterialScience ein. An diesem Standort im Shanghai Chemical Industry Park investiert das Unternehmen bis 2012 insgesamt rund 2,1 Milliarden EUR. Damit handelt es sich um das größte Investitionsprojekt, das Bayer jemals außerhalb Deutschlands umgesetzt hat.
Die Bayer Integrated Site Shanghai umfasst eine Produktionsanlage für das Polycarbonat Makrolon® mit einer Kapazität von 200.000 Tonnen pro Jahr, einen Splitter mit einer Kapazität von 80.000 Tonnen pro Jahr zur Trennung von Roh-MDI in die Polyurethanrohstoffe monomeres und polymeres MDI sowie Produktionsanlagen für Polyurethan-Lackrohstoffe, u.a. HDI mit einer Kapazität von 30.000 Tonnen pro Jahr.
Damit werden zum ersten Mal alle großen Business Units von Bayer MaterialScience mit lokalen Produktionsanlagen im World-scale-Format im Shanghai Chemical Industry Park vertreten sein.
So weihte Bayer im September 2006 in Shanghai neue Produktionsanlagen des Teilkonzerns Bayer MaterialScience ein. An diesem Standort im Shanghai Chemical Industry Park investiert das Unternehmen bis 2012 insgesamt rund 2,1 Milliarden EUR. Damit handelt es sich um das größte Investitionsprojekt, das Bayer jemals außerhalb Deutschlands umgesetzt hat.
Die Bayer Integrated Site Shanghai umfasst eine Produktionsanlage für das Polycarbonat Makrolon® mit einer Kapazität von 200.000 Tonnen pro Jahr, einen Splitter mit einer Kapazität von 80.000 Tonnen pro Jahr zur Trennung von Roh-MDI in die Polyurethanrohstoffe monomeres und polymeres MDI sowie Produktionsanlagen für Polyurethan-Lackrohstoffe, u.a. HDI mit einer Kapazität von 30.000 Tonnen pro Jahr.
Damit werden zum ersten Mal alle großen Business Units von Bayer MaterialScience mit lokalen Produktionsanlagen im World-scale-Format im Shanghai Chemical Industry Park vertreten sein.
Als zweitgrößter Volkswirtschaft der Welt kommt Japan für den Konzernerfolg in Asien besondere Bedeutung zu. Circa 30 Prozent des gesamten Umsatzes in Asien werden dort erzielt. Der Fokus liegt auf den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft, die zusammen etwa zwei Drittel zum Landesumsatz beitragen. Mit dem Pflanzenschutz-Forschungszentrum ist Bayer Japan ein wichtiger Bestandteil der internationalen Forschungsaktivitäten des Bayer-Konzerns. Zum Beispiel wurde der Wirkstoff Imidacloprid, der in vielen Insektiziden verwendet wird, von den Forschern in Japan erfunden.
Die Ländergruppe ASEAN Süd umfasst Singapur, Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Brunei und Ost-Timor. Singapur dient als regionale Managementbasis für viele der in der Region tätigen Geschäftsbereiche. In Indonesien wird Bayers Geschäft von MaterialScience und HealthCare getrieben und in den Philippinen von HealthCare und CropScience.
Korea zählt für Bayer zu den wichtigsten Märkten im Wirtschaftsraum Asien-Pazifik. Als einer der Global Player auf dem koreanischen Markt hat Bayer aktiv am wirtschaftlichen Wachstum des Landes teilgenommen. Mit der Akquisition von Schering werden nun 53 Prozent der gesamten Umsätze in Korea von Bayer HealthCare erzielt. Insbesondere bei den Tiergesundheitsmitteln hat Bayer eine starke Position: Der Konzern hält hier die Marktführerschaft.
Das Geschäft des Konzerns in der Region Asien-Pazifik wird durch eine starke Präsenz in Australien/Neuseeland abgerundet. Seit Bayer auf dem australischen und neuseeländischen Markt tätig ist, nimmt das Unternehmen aktiv am Wachstum dieser Region teil. Es beschäftigt rund 840 Mitarbeiter in zwei Ländern und betreibt drei Produktionsstandorte. Der Schwerpunkt liegt auf Gesundheit und Landwirtschaft.
Zur Ländergruppe Indischer Subkontinent gehören als Hauptmärkte Indien, Sri Lanka und Bangladesh. Indien ist ein wichtiger Markt für Bayer in Asien, und der Konzern verfügt an sieben indischen Standorten über Produktionsstätten. Das Bayer-Geschäft spielt sich vor allem auf den Gebieten Landwirtschaft und innovative Materialien ab.
Thailand, Vietnam, Myanmar, Laos und Kambodscha bilden die Ländergruppe ASEAN Nord. Der größte Einzelmarkt ist hier Thailand, das auch eine wichtige Rolle beim Ausbau der Produktionsbasis in der Region Asien-Pazifik einnimmt. In Map Ta Phut an der Ostküste Thailands hat Bayer insgesamt rund 400 Mio. Euro in eine World-scale-Produktionsanlage für Kunststoffe investiert. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach dem Polycarbonat-Thermoplast Makrolon® baut das Unternehmen den thailändischen Standort Map Ta Phut zu einer regionalen Produktionsbasis im Rahmen des weltweiten Produktionsnetzes aus.



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